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Am Dienstag,  5. Februar 2002 16:19 schrieb Guido Hennecke:
> Hallo Hendrik,
>
> At 05.02.2002, Hendrik Naumann wrote:
> > Auch mal meine Sicht ....
>
Hi

> > Anders wird es, wenn die IP Nummer und damit die Identit�t des
> > Rechners mit jedem Dialin wechselt. Ich habe zu mindestens noch
> > nicht h�ufig von (durchaus m�glichen) Szenarien geh�rt, bei denen
> > solche Rechner missbraucht wurden.
>
> Das beschriebene Szenario war ein DialUp Account, der nicht 24h/Tag
> online war. Ist deine Frage damit beantwortet?
>
> Leute: wechselnde IP Adressen sind kein Security Feature!

Frage beantwortet aber nicht entschieden. Warum? Ich glaube hier war 
der Pechfaktor wirklich sehr gross. Die m�ssen ja in den Rechner 
eingebrochen sein und sich immer die IP haben schicken lassen. Das 
liegt dann aber nicht am installierten wwwoffle und Linux, weil einen 
Proxy h�tten Einbrecher genauso auch auf einer Windose installieren 
k�nnen. Damit sind wir meiner Meinung nach nur so weit, das sich bei 
Dialupacounts Linux und Windows nichts nehmen. Aber ...


> > Warum ist meiner Meinung hier aber der Linuxdesktop besser?
> >
> > 1. Die meisten Programme die man jemandem auf so einen Rechner
> > instalieren kann, sind unter Beachtung h�heren
> > Sicherheitsstandart programmiert und werden es auch weiterhin,
> > weil sie nicht um jeden Preis verkauft werden m�ssen.[2]
> > Ausserdem vertraue ich auch noch meinem Distributor dass er an
> > die Einstellungen so vornimmt, das sie unbedenklich sind.
>
> Was ist denn "unbedenklich"? Das kommt wohl auf den Einsatz an. Und
> schnell hat der User sich auch einen ntpd installiert (weil das ja
> so schick ist), macht kein Update (weil das ja so kompliziert ist)
> und seine Kiste ist kompromittiert.
>
> Ist auch diese Frage damit beantwortet?

Nein. Updates sind dank seiner offen Architektur und der Alles aus 
einer (Distributoren-)Handpolitik bei Linux einfacher. Ich w�rde 
sogar einem 0815-Anwender ein apt-get update && apt-get upgrade 
zutrauen. Bei Windows ist das IMHO wegen den vielen Treibern von 
verschiedenen Quellen die nur leidlich miteinander abgestimmt sind 
schwieriger.

0:1 f�r Linux


> > 2. Auch wenn ich unter Windows verschiedene Programme mit h�herer
> > Vertrauensw�rdigkeit (nach)installiere, kann ich nur mit grossen
> > Schwierigkeiten (softwareseitig, oder psychologisch in dem ich
> > ANGST einfl�se) die User daran hindern, dann doch den Explorer zu
> > verwenden, weil er einfach ganz aggressiv immer wieder aufpopt.
> > Ganz zu schweigen, davon was passiert wenn sich jemand ein Linux
> > oder ein Windows kauft. Im Fall von Linux benutzt er/sie
> > vielleicht KMail, Evolution, oder Netscape mit abgestellten
> > JavaScript und im Fall von Windows ist Outlook und IE am Dr�cker.
> > Du wirst nicht ersthaft behaupten wollen, dass er in diesem Fall
> > mit Windows sicherer ist.
>
> Bei Linux reicht es schon, den VI nicht richtig konfiguriert zu
> haben (leider bei Debian immer noch Default) und der arme User
> oeffnet eine Textdatei mit dem vi und das wars dann auch schon.
>
> Ist auch diese Frage damit beantwortet?

Nein. Bitte erkl�re das mal. Ich hab noch nicht von geh�rt. Wenn so 
schlimm ist schicke bitte eine Nachricht ans Security Team. 

F�r mich immer noch. 

2:0 f�r Linux.

Eigentlich mindestens 3:0 f�r die schlimmen L�cken in Outlook und IE.

> Was mir sehr wichtig ist, ist die Feststellung, dass man sich mit
> Linux schneller in den eigenen Fuss schiessen kann, als eine
> Gewehrkugel fliegt.

F�r Dektopuser sehe ich das noch nicht so.

Hendrik


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