Hallo zusammen,

ich stehe vor dem Problem in einem Netzwerk mit mehreren Debian (Woody)
und Windowsrechnern ein znetrales Benutzermanagement einzuf�hren. Ein
Samba-PDC kontrolliert die Windows Dom�ne.

Grunds�tzlich riet man mir zur Verwendung von OpenLDAP.

Nun versuchte ich Informationen dazu zu bekommen und las u.a. einen
iX-Artikel, mehrere Artikel im Netz, Dokumentation, die mit Samba bzw.
OpenLDAP geliefert wurden, sowie Doku der Pakete libnsslapd und
libpamldap etc.

Ferner las ich das Openldap unter Linux, in welchem dieser Fall
Benutzermanagement sogar als Andwendungsbeispiel erkl�rt wurde. In
diesem Fall wurde mir aber nicht klar, welchen Vorteil der LDAP-Einsatz
gegen�ber NIS bringen sollte, das NIS parallel zu LDAP verwendet wurde.
NIS f�r die Daten aus der passwd, LDAP nur f�r's Kennwort... Begr�ndung:
shadow-Pass�wrter w�ren mit NIS nicht m�glich. Daf�r musste man dann
SSH-Tunnels f�r LDAP erzeugen usw. und Skripten schrieben, die die
passwd mit dem LDAP synchroniseren, das passwd Kommand lief nciht mehr
usw. Viel Stress und totales Chaos... obwohl es mit NIS auch allein
mglich w�re.

Grunds�tzlich w�rde ich es gern so l�sen, dass alle Benutzeraccount
(nicht, die Systemaccounts) auf dem LDAP-Server gespeichert werden und
sowohl Samba, als auch Unix-Logins auf den LDAP-Server zur�ckgreifen,
d.h. die Benutzer nicht in der passwd bzw. smbpasswd erschienen m�ssen.
Optimal w�re es, wenn aber Kommandos wie passwd o.�. dann auch (f�r den
Benutzer unsichtbar) auf den LDAP-Server zur�ckgreifen w�rden...

Theoretisch m�sste libnssldap (nsswitch) das ja erm�glichen, dass neben
der Abfrage der Datei /etc/passwd auch ein LDAP-Server zum Einsatz
kommt. W�rde mal die libpamldap-Doule �berhaupt noch ben�tigen?

Ich muss gestehen, dass ich sehr viele Ans�tze kennengelernt haben, die
mich alle bisher nicht wirklich als schl�ssiges und �berschaubares
Konzept �berzeugt haben. Oftmals wirkten diese auch sehr umst�ndlich,
weil irgendwelche Probleme in ihnen "geschickt umgangen" wurden, w�hrend
sie in anderen gel�st worden waren. M�glicherweise h�ngt dies auch mit
dem Alter der Dokumente zusammen. Jedenfalls ist die verwirrung rieisen
gro�.


Ich such ein m�glichst leicht zu durchschauendes Konzept (wegen der
geringeren Gefahr Fehler bzw. Sicherheitsl�cken zu haben), welches
m�glichst f�r den benutzer verborgen bleibt, sprich er so handeln kann,
als ob sein Account local in der passwd definiert w�re.

Viele liebe Gr��e und vielen Dank f�r Tipps!

Michael

P.S. Ich halte dieses Thema �brigens f�r von recht grunds�tzlichem
Interesse... Immerhin ist ein solches Benutzermanagent sicherlich in
vielen gemischt Umgebungen interessant.


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