On Thu, Apr 11, 2002 at 01:45:05PM +0200, Janto Trappe wrote: [...] > > Bis am Samstag koennte ich 1, 2, 3, und 5 koennte ich erledigt haben.
> Sehr gut! Wobei Du 3. nicht haben wolltest... Na gut, dafuer kriegst du 6 ;-) Changelog: * s#dpkg --get-selections > packetlist#dpkg --get-selections "*" #packetlist/ * Neue Frage: Wie kann ich verhindern, dass dpkg -l lange Paketnamen k�rzt? * Neue Frage: Wie kann ich Einstellungen im /proc-Dateisystem machen, sodass sie einen Reboot des Systems �berstehen? * ein Tippfehler in "Wie kann ich die dynamische IP-Adresse ..." * Neue Frage: Wie kann ich verhindern, dass alle Kernel-Log-Meldungen auf der Konsole ausgegeben werden? Der Kernel ist zu geschw�tzig. Fuer procfs-Aenderungen ist ein Initskript oversized, daher verdient 6a (<[EMAIL PROTECTED]>) einen eigene Frage. Die DMA-Frage sollte man wirklich weglassen oder auf channel.debian.de/faq verweisen, der Artikel dort ist gut. Ich habe einen internen Verweis mit \ref und \label benoetigt, ich hoffe latex2html uebersetzt das ordentlich (in xdvi ist es jedenfalls klickbar). cu andreas -- Hey, da ist ein Ballonautomat auf der Toilette! vim:ls=2:stl=***\ Sing\ a\ song.\ ***
--- dug-faq.tex_orig Thu Apr 11 10:02:35 2002
+++ dug-faq.tex Thu Apr 11 15:47:25 2002
@@ -645,11 +645,25 @@
\subsection{Kann ich die Paketauswahl eines Rechners sichern und 1:1 auf einen
anderen
�bernehmen?}
- Ja, mit \texttt{'dpkg --get-selections > packetlist'} wird die Paketliste in
der Datei
- 'packetlist' gespeichert. Diese Liste kannst Du dann mit dem Befehl
+ Ja, mit \texttt{'dpkg --get-selections \dq*\dq\ > packetlist'} wird die
+Paketliste
+ in der Datei 'packetlist' gespeichert. (\texttt{\dq*\dq} ist n�tig, damit auch
+die
+ Informationen �ber desinstallierte Pakete mit ausgegeben werden.)
+ Diese Liste kannst Du dann mit dem Befehl
\texttt{'dpkg --set-selections < packetlist'} auf ein anderes System
�bertragen. Anschliessend
musst Du noch \texttt{'dselect install'} ausf�hren.
+ \subsection{Wie kann ich verhindern, dass \texttt{dpkg -l} lange Paketnamen k�rzt?}
+
+ Am einfachsten, indem du der Umgebungsvariable \texttt{COLUMNS}, tempor�r einen
+ h�heren Wert zuweist oder dpkg in einem gen�gend breiten (X-)Terminal aufrufst.
+ \begin{verbatim}
+ env COLUMNS=200 dpkg -l
+ \end{verbatim}
+ Wenn du �fters \texttt{dpkg -l} oder \texttt{dpkg -S} verwendest, solltest du
+ einen Blick auf das Paket dlocate werfen, das diese Aufgaben wesentlich
+schneller
+ erledigt, da es nicht die originale Paketdatenbank sondern eine t�glich
+ aktualisierte locate-Datenbank befragt (Dadurch sind diese Informationen
+ aber nat�rlich auch nicht immer auf dem allerneuesten Stand.)
\section{Update von Debian}
@@ -956,6 +970,19 @@
code/drivers' in dem Men� 'Code maturity level options' aktivieren,
danach steht der Treiber zur Verf�gung und kann ausgew�hlt werden.
+ \subsection{Wie kann ich Einstellungen im /proc-Dateisystem machen, sodass sie
+ einen Reboot des Systems �berstehen?}
+ \label{procpermanent}
+
+ Verwende das Paket procps und trage die Einstellungen in
+ \texttt{/etc/sysctl.conf} ein. Um beispielsweise
+ \texttt{/proc/sys/net/ipv4/ip\_dynaddr} immer auf \texttt{5} zu setzen,
+ verwendest du einfach
+ \begin{verbatim}net.ipv4.ip.ip_dynaddr=5 \end{verbatim}
+ Die dort get�tigten Einstellungen werden nach einem Reboot
+ oder durch \texttt{/etc/init.d/procps.sh reload} aktiviert. Siehe
+ \texttt{sysctl.conf(5)} und \texttt{sysctl(8)}.
+
\section{Netzwerk}
\subsection{Wie kann ich die dynamische IP-Adresse meines Rechners herausfinden
und sie
@@ -1373,7 +1400,22 @@
ausgef�hrt.}
Wahrscheinlich wird das Programm gar nicht erst gefunden. Setze den kompletten
Pfad zum
- Programm ein (z.B. (texttt{/usr/bin/sed} und versuche es dann erneut.
+ Programm ein (z.B. (\texttt{/usr/bin/sed} und versuche es dann erneut.
+
+ \subsection{Wie kann ich verhindern, dass alle Kernel-Log-Meldungen auf der
+ Konsole ausgegeben werden? Der Kernel ist zu geschw�tzig.}
+
+ Setze \texttt{\$KLOGD=\dq -c 2\dq } in \texttt{/etc/init.d/sysklogd}
+ (potato) bzw. \texttt{/etc/init.d/klogd} (woody/sid). -c 2 setzt den
+ Log-Level der Konsole auf 2 (crit), d.h. nur Meldungen vom Grad
+ emerg(0), alert(1) und crit(2) werden auch auf der Konsole ausgegeben.
+ Siehe \texttt{klogd(8)} und \texttt{/usr/include/sys/syslog.h}.
+
+ Alternativ kann man in \texttt{/proc/sys/kernel/printk} \dq 2 4 1 7\dq\
+ eintragen, der Eintrag f�r \texttt{/etc/sysctl.conf} w�re also
+ \begin{verbatim} kernel.printk="2 4 1 7" \end{verbatim}
+ Siehe \texttt{Kernel-Quelltext/Documentation/filesystems/proc.txt} und
+ Frage~\ref{procpermanent}!
\section{Veraltete Fragen}
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