Hallo Leute,

bin schon wieder ma verzeweiffeln. Ich habe mir einen Kernel nach folgender
Anleitung gebastelt.


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Herunterladen der Kernel-Quellen - Alternative I (Debian-Archiv)

M�chte man die Kernel-Quellen aus dem Debian-Archiv installieren,
installiert man das entsprechende kernel-source-Paket:

# apt-get install kernel-source-2.4.18

Jetzt gibt es im Verzeichnis /usr/src eine Datei namens
kernel-source-2.4.18.tar.bz2. Wir wechseln in das Verzeichnis /usr/src und
entpacken die Kernel-Quellen:

# cd /usr/src
# bunzip2 -c kernel-source-2.4.18.tar.bz2 | tar x

Falls bzip2 noch nicht installiert sein sollte (im Basissystem ist nur gzip
enthalten), installiert man es vorher mit:

# apt-get install bzip2

Damit die Bezeichnungsweise im folgenden �bereinstimmt, legen wir noch einen
symbolischen Link namens "linux" auf das entstandene Verzeichnis
kernel-source-2.4.18:

# ln -s kernel-source-2.4.18 linux

Herunterladen der Kernel-Quellen - Alternative II (kernel.org)

M�chte man die Kernel-Quellen von kernel.org beziehen, sollte man die
Quellen von einem geeigneten Mirror herunterladen, da es sich bei
linux-2.4.19.tar.bz2 immerhin um 25 MB handelt. Wir wechseln in das
Verzeichnis /usr/src und entpacken das Archiv:

# cd /usr/src
# bunzip2 -c linux-2.4.19.tar.bz2 | tar x

Damit die Bezeichnungsweise im folgenden �bereinstimmt, legen wir noch einen
symbolischen Link namens "linux" auf das entstandene Verzeichnis
linux-2.4.19:

# ln -s linux-2.4.19 linux

Konfiguration des Kernels

Oft bietet es sich an, mit der Konfiguration eines Debian-Standard-Kernels
anzufangen und diese anzupassen, insbesondere, wenn die Hardware-Komponenten
schon (gr��tenteils) von diesem unterst�tzt werden. Ich m�chte gerne die
Konfiguration des 2.4.18-bf2.4-Kernels an meine Bed�rfnisse anpassen (z.B.
Deaktivieren des DRM, da ich den Code aus den XFree86-Quellen verwenden
m�chte). Dazu �bernehme ich die Datei /boot/config-2.4.18-bf2.4 als meine
Kernel-Konfigurationsdatei (/usr/src/linux/.config) und wechsele
anschlie�end nach linux:

# cp /boot/config-2.4.18-bf2.4 linux/.config
# cd linux

Falls man eine Konfiguration "from scratch" erstellen m�chte, l�sst man
obigen Schritt einfach aus oder �bernimmt eine eigene (vielleicht
gebackupte) .config. F�r die Konfiguration stehen mehrere Frontends zur
Verf�gung, f�r die Konsole oder f�r X. M�chte man den Kernel mit einem
graphischen Frontend unter X konfigurieren, ist der n�chste Schritt:

# make xconfig

M�chte man den Kernel lieber men�gesteuert auf der Konsole konfigurieren
(diese Art ist meiner Meinung nach noch komfortabler als make xconfig, weil
das Men�system besser gemacht ist; au�erdem kann man das prima in einem
xterm machen, w�hrend man in Mozilla die Dokumentation (z.B. HOWTOs)
durchgehen kann. �brigens: die Konfiguration und das Kompilieren des Kernels
ist kein besonderer Prozess, man kann nebenbei das System ganz normal nutzen
(Internet etc.)), installiert man zun�chst die Entwicklungsversion der
Ncurses-Bibliothek und startet dann make menuconfig:

# apt-get install libncurses5-dev
# make menuconfig

Nachdem man die Konfiguration abgeschlossen hat, gibt man nicht wie
vorgeschlagen make dep ein, sondern (wir wollen ja den Komfort von Debian
nutzen ;-)) erledigt die Kompilierung und das Erstellen eines Debian-Pakets
mittels kernel-package, das schnell installiert ist:

# apt-get install kernel-package

Bevor wir mittels kernel-package ein Debian-Paket unseres Kernels erstellen,
ist es sinnvoll, sich eine eigene Bezeichnung (z.B. dri) zu �berlegen, die
nebst eigener Versionsnummer (z.B. startend mit 0) dem Kernel-Paket
mitgegeben wird, damit der Kernel bei Bedarf wieder sauber aus dem System
entfernt werden kann. Bevor man das folgende Kommando eingibt sollte man
sich au�erdem im klaren sein, dass das Kompilieren des Kernels je nach
Systemleistung mehrere Stunden dauern kann (auf meinem Celeron 800-System
dauerte die Kompilierung meines 2.4.18-Kernels 39m59.274s laut time).

Also los...

# make-kpkg kernel_image --revision=dri.0

Jetzt kann man das in /usr/src liegende Debian-Archiv bequem mit dpkg
installieren:

# cd ..
# dpkg -i kernel-image-2.4.18-dri.0_i386.deb

Anschlie�end wird LILO konfiguriert. Sicherheitshalber sollte man
/etc/lilo.conf selbst noch einmal mit dem Editor �ffnen und auch den alten
Kernel (mit dem das System ja auf jeden Fall gestartet werden kann) in das
Bootmen� aufnehmen. Dazu f�gt man etwa folgende Zeilen nach dem
Standard-Kernel-Image ein:

image=/vmlinuz.old
    label=LinuxOLD
    read-only
#   restricted
#   alias=1

Anschlie�end m�ssen die �nderungen noch wirksam gemacht werden, indem lilo
aufgerufen wird:

# lilo

Jetzt kann das System neugestartet werden, und der neue Kernel sollte als
"Linux" im Bootmen� verf�gbar sein. Sollte der eigene Kernel nicht starten,
kann das System mit dem alten Kernel ("LinuxOLD") gestartet werden und
erneut konfiguriert werden.

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wenn ich jetzt den Rechner neu starte bekomme ich das:

Kernel panic: VFS: Unable to mount root fs on unknow-block(3,2)

kann mein Fehler irgend etwas mit intird oder mkinitrd zu tun haben. Das
habe ich nehmlich nicht ausgef�hrt.

ich habe die Kernel Sourcen 2.6.....8 von Sarge http apt gezogen und
installiert. In meine lilo.conf steht f�r den normal installierten Kernel
(also der bei Betriebsystem Setup installiert wurde) etwas mit /initrd.img
drin. Beim automatischen Konfigurieren der lilo.conf (es wurde nach der
installation des neuen Kernesl gefragt ob lilo.conf angepasst werden
soll.)stand beim neuen Kernel also der als Label=LINUX heisst auch was mit
/initrd.img drin und beim Standard also old Kernel stand dann
/initrd.img.old. Das kominsche an der Sache ist nur das es f�r den Eintrag
/initrd.img in der neu Konfigurierten lilo.conf gar keine Datei gibt die
unter / liegt. Dort lag nur ein leerer Ordner der initrd heisst. Ich muss
irgend einen Schritt vergessen haben oder brauche ich das initrd.img nicht.
Aber wenn ich es nicht brauche m�sste der Kernel ja starten. Was k�nnte an
der Anleitung nicht richtig sein bzw. was fehlt dort? Danke f�r jede Hilfe.







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