Hallo Bernd, Malte, > > mal eine kleine Frage zum Kernel. Da ich mehrere Kernels 2.6.8 besitze > > z.B. i386 und k7 stelle ich mir die Frage, ob ich wÃhrend des laufenden > > Linuxes einfach zu einen anderen Kernel "switchen" kann. > > Nein das geht nicht. Der Kernel ist ja das eigentliche Betriebssystem, > geht also nur mit reboot.
das ginge, wenn die unterschiedlichen Kernels dieselben Kontexte und Schnittstellen im Speicher adressieren wÃrden. Aber der Sinn unterschiedlicher Kernelversionen ist es ja, daà unterschiedliche Code-StÃcke unterschiedliche Funktionen anbieten und neuere Kernelfunktionen ihre Daten im Speicher anders verwalten. Eventuell kÃnntest Du mit Modulen arbeiten. Die Frage ist nur, warum Du mehrere unterschiedliche Kernels derselben Version vorhÃltst (was ich nicht ganz verstehe). Den Kernel-Kern, also Memory Management, Scheduler usw. solltest Du ohnehin optimiert fÃr Deine spezifische Hardware kompilieren. Die Erweiterungs-UnterstÃtzung solltest Du, wo es geht, modular gestalten. Dann kannst Du ggf. ein neues Modul fÃr "Deinen" Kernel nachkompilieren, wenn Du neue Hardware einbaust. Aber da Du in Ãblichen Konfigurationen eh kein HowSwap-fÃhiges PCI hast, muÃt Du die Kiste ohnehin runterfahren, was den Wechsel zwischen Kernelversionen problemlos macht. Solltest Du einen Rechner mit HotSwap-fÃhigem PCI haben, schaut die Sache ohnehin ganz anders aus. :-) Da kann ich nur sagen, Gratuliere, dann fÃngt es nÃmlich an, wirklich Spaà zu machen :-)) Dann macht das Nachkompilieren auch wirklich Sinn, weil man dann den Rechner nicht mehr runterfahren braucht ;-) Viele GrÃÃe Markus

