Hallo Rene, hallo Liste!

Am Donnerstag, den 21.04.2005, 08:35 +0200 schrieb [EMAIL PROTECTED]:
> Das ist mit bekannt, danke. Ich habe das Problen das der Tunnel
> aufgebaut wird, aber das zweite Interface auf dem GW mit der ip
> 192.168.1.111 nicht angepingt werden kann, obwohl ich das Routing auf
> das Device tun0 gesetzt habe. Damit sollten alle Pakete in den Tunnel
> fallen und an der anderens Seite wieder rauskommen. Wie kann man denn
> sonst in einem W-Lan Openvpn benutzen? 

Das kann so nicht wirklich gehen. Wenn Du dem WLAN-Ger�t eine Adresse
aus dem LAN gibst, werden alle anderen Maschinen im Netz das WLAN-Ger�t
lokal im LAN suchen. Das hei�t, dass sie, wenn sie ein Paket an das
Ger�t senden wollen, einen ARP-Request absetzen, und fragen, auf welcher
MAC-Adresse sie die IP-Adresse finden. Da sie nicht wissen, dass sich
Dein WLAN-Ger�t physikalisch in einem anderen Netz befindet, werden sie
nicht auf die Idee kommen, die Pakete an die MAC-Adresse des Gateways zu
schicken. Das Gateway wird davon auch nichts erz�hlen.

Du hast zwei M�glichkeiten: entweder legst Du das WLAN-Ger�t in ein
anderes Netz. Dann wissen die Rechner im LAN, dass die Pakete geroutet
werden m�ssen und schicken sie an das Gateway.

Die zweite M�glichkeit besteht darin, ein tap-Interface zu verwenden und
eine Bridge zu bauen. tap arbeitet n�mlich auf dem Ethernet-Layer. Ich
habe ein User-Mode-Linux, dass �ber ein tap-Device angebunden ist. Das
bringe ich so ins Netz:

echo 1 > /proc/sys/net/ipv4/conf/tap0/proxy_arp
arp -Ds $umlip eth0 pub

Damit ist die UML-Maschine aus dem ganzen Netz erreichbar, ARP-Requests
werden entsprechend weitergeleitet. Das tap-Interface hat bei mir die
gleiche IP-Adresse wie eth0.

Ich hoffe, dass Dir das wenigstens im Ansatz hilft und dass das jetzt
inhaltlich alles einigerma�en richtig war.

Gru�

Sven
-- 
Sven Lauritzen
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