Gruesse!
* Florian (flobee) <[EMAIL PROTECTED]> schrieb am [02.05.05 17:25]:

> >"Read error ohne Ende" hei�t, das du f�r mehrere unterschiedliche
> >Sektoren Lesefehler bekommst? Wenn ja, geht IMHO die Platte hin�ber.
> In der Anlage habe ich den letzten Durchlauf von "testdisk" als Log.
> testdisk war trotz der fehler die ich dort nicht verstehe in der lage
> den fehler anzuzeigen.( die anzahl der fehler varierte. in der text
> datei sieht das wesentlich weniger aus als an der konsole :-o bei
> einem weiteren test (analyse) kommen diese fehler nicht mehr.  fragen:
> - testdisk bot an, den bootsector mit einer gesicherten kopie zu
> ersetzen. gibt es auf jeder partition/disk soetwas oder ist das ein
> feature von testdisk ? dies ist mir neu.  habe ich aber mal gemacht
> und schwupdiwup dat flupte wieder.  

Konntedenndieplattenichtmehrbooten? Davonhastdunichtsgeschrieben. 
Wennsienichtmehrbootenkonntewardieursachesicherlicheindefekterbootsektor. 
Aberdaseigentlichedateisystemsolltedavonnichtbetroffensein.

;-)

Will sagen: auch ohne Bootsektor kann ich jede beliebige Partition mit
intaktem Filesystem unter Linux mounten. Wenn das *nicht* geht ist die
Ursache meistens fehlerhafte Partitions-Tabelle, logische Fehler des
jeweiligen Filesystems-Typ oder halt Hardware-seitige Fehler (Platte,
Controller, Kabel, RAM, Board, ...)

Wenn also nach dem testdisk Lauf (ich kenne dieses Tool nicht) alles
wieder funktioniert w�rde mich das doch wundern. Meine bisherige
Erfahrungen mit "read errors" waren bisher immer ein bestehender bzw.
sich ank�ndigender Defekt der Platte (oder halt Kabel,RAM,etc).

Aber nachdem ich jetzt das testdisk-Log gesehen habe vermute ich, da�
deine Angaben zu read errors nur von Ausgaben dieses Programms
herr�hren? Ich dachte, die k�men vom Kernel und aus der /var/log/syslog.
Wenn sich bei testdisk die read error Ausgaben nur auf einen
fehlerhaften bzw. nicht vorhandenen Bootsektor beziehen dann erh�lt das
Ganze einen vollkommen neuen Sinn.

Dann h�tte aber trotzdem ein:
mount -t ntfs /dev/hdb1 /wohinauchimmer
funktionieren m�ssen.

> die frage nur: wie lange? hat es
> aufgrund irgendeiner tatsache m�glicher weise "nur" den bootsector
> zerlegt oder besteht weiterer gefahr daten zu verlieren/ einen neuen
> crsh zu erleben? (nach erfolgreichem backup gehe ich dem aber mal auf
> den grund, habe 3 ideen den fehler ggf noch mal zu re-produzieren
> mount,mount e2fs f. win, echtes hardware problem (weil gleicher
> rechner wie im nov.) aber anderer ide controller)

Um zu sehen, ob du der Platte noch trauen kannst (an deine Daten kommst
du ja scheinbar wieder ran) w�rde ich alles auf die zweite Platte
packen/sichern. Wenn die Problem-Platte dann frei ist zum Testen w�rde
ich:

a) mit den smartmontools diverse SMART-Tests �ber die Platte jagen

b) die Platte mit badblocks (aus dem Packet e2fsprogs) einem
destruktivem Badblock-Scan unterziehen.

Wenn beides keine ersichtlichen Fehler (v.a. Read/Write Errors) erzeugt,
dann ist die Platte wohl doch in Ordnung.

> >Gru� Gerhard
> 
> lieben gru� zur�ck Florian

Gru� Gerhard

-- 
DSSP - Deutschland sucht den Super Papst
Casting mit Fliege


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED]
mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

Antwort per Email an