* R�diger Noack: > Theoretisch nicht, praktisch sehe ich mehr Probleme als Vorteile.
Vermutlich meinst Du a) nicht utf8-f�hige Programme und b) die Arbeit an der Textconsole. (a) lassen sich entweder substituieren oder per alias aus einer lokalen iso8859-Umgebung starten. (b) Wenn der Rechner haupts�chlich ohne X verwendet wird, sehe ich einen ernsthaften Grund, nicht auf utf8 umzusteigen. Es funktioniert zwar rudiment�r, aber ohne Vorteile gegen�ber iso8859. > Wenn es jemand f�r seine lokale Umgebung als sinnvoll ansieht, Unicode > zu benutzen, soll er das doch tun. Mir reicht daf�r ISO-8859. Nun g�be > es also nur noch Gr�nde pro UTF-8 wegen der Kommunikation mit der gro�en > weiten Welt. ...in der Hoffnung, die Welt einigt sich in absehbarer Zukunft darauf. Den jetzigen Zustand finde ich jedenfalls unbefriedigend. > Dabei geht es quasi "nur" um Dateinamen und Dateiinhalt. F�r den Inhalt > ist eher das benutzte Programm zust�ndig. Ich meine schon plain Text, wir sind ja hier unixoid. Benutzer anderer Systeme m�gen meinetwegen in dem Glauben leben, f�r typographische Anf�hrungszeichen ihr �U��rd� aufrei�en zu m�ssen. Es ist IMHO generell nicht die Aufgabe einer Textverarbeitung, die Encoding-F�higkeiten des Systems zu erweitern, man erkauft es schlie�lich mit der Abh�ngigkeit von deren Format. > Bleibt der Name. Ist das Zielsystem f�hig, mit dem UTF-8-Namen > umzugehen, ist alles ok. Aber wenn nicht? Im besten Fall wird dann > dein Dokument problemlos unter einem anderen Namen abgelegt. Damit ist > aber der UTF-8-Vorteil dahin. Im schlechteren Fall spielt das > Zielsystem verr�ckt. Und das w�re �bel. Das m�chte ich niemand antun. Richtig. Nur ist das Problem das gleiche, wenn Du zwischen zwei Ein-Byte-Codepages wechselst. In D f�llt das ohne Euro nicht weiter auf, weil f�r alle �blichen Umlaute ms-ansi zuf�llig iso8859-1 entspricht. Mit Euro f�llt es dann schon auf, und die erste Grenze ist erreicht. Und wenn das Zielsystem z.B. OS/2 ist (DOS cp850), darfst Du schon rumbasteln. Wir haben hierzulande nur den Spezialfall der zuf�lligen �bereinstimmung von 7 Zeichen zwischen zwei Systemen und ihren Codepages, an allen anderen Stellen f�llt Konvertierung an. > Ich pers�nlich arbeite zum Beispiel an einem Firmennotebook mit > eigentlich W2k. Da ich Win aber m�glichst vermeiden will, habe ich das > System mit einer Systempartition NTFS, einer Datenpartition FAT32 und > freiem Platz einrichten lassen. Auf dem urspr�nglich freien Platz l�uft > jetzt sarge. Die Datenpartition wird von beiden Systemen lesend und > schreiben benutzt. Schon allein diese Konstellation erlaubt mir die > Benutzung von UTF-8 nicht, jedenfalls lie�en meine erfolglosen Versuche > dies vermuten. Ich gestehe aber gern zu, dass ich mich nicht sehr > ernsthaft daran versucht habe. Sollte sich mit Mount-Optionen regeln lassen. Gemeinsame Partitionen benutze ich nicht, aber mit einem Win2000/XP/2003-Server �ber cifs funktioniert utf8 reibungslos. > Die gesetze locale wird an vielen Stellen ignoriert. Das sind IMHO heftige Bugs und f�hrt den Sinn einer locale ad absurdum. > Mal 'ne Frage am Rande: Wie erzeugst du eigentlich die vielen netten > Zeichen mit der Tastatur? �ber den Hexwert? Hast du st�ndig eine > UTF-8-Zeichentabelle griffbereit? �ber Compose. Ich finde die voreingestellte Compose-Tabelle ziemlich intuitiv und mu� nicht oft nachschlagen. Gr��e, Andreas -- You have the capacity to learn from mistakes. You'll learn a lot today. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

