Bernd Schwendele <[EMAIL PROTECTED]> schrieb: > Der Mensch denkt nunmal "in Objekten". <snip> > Der Gund / die Gr�nde, warum man visuelle Hilfen anbietet: > * Zeitersparnis > * Vereinfachung des Systems und damit evtl. verbundene Reduzierung von > Fehlerquellen durch den Mensch
Nehmen wir mal ein Beispiel aus der Praxis: Die Berufsschule, die ich zur Zeit besuche, hatte lange Zeit Windows NT als Server. Irgendwann wurde das auf SuSE umgestellt (wobei der verantwortliche Lehrer mit SkoleLinux lieb�ugelt). Dieses Jahr wollte der Admin sich aus gegebenen Anlass ein vern�nftiges Backup schaffen. Obwohl ich mich nicht wirklich mit Linux auskenne (und mit SuSE sowieso nicht) bat er mich, ihn dabei zu helfen: Er hatte ein grafisches Backupprogramm, mit sehr vielen Objekten und visuellen Hilfen zwecks Erstellung von zeitgesteurten Backups. Weder der Lehrer noch ich blickten durch, worauf meine Wenigkeit vorschlug, tar und mt auszuprobieren. Das funktionierte sofort und tat, was es sollte. Daraufhin wurde ich verpflichtetn bei Gelegenheit ein Skript zu entwerfen. Mangels Zugriff auf den Streamer ist daraus aber noch nichts geworden. Und zuhause habe ich keinen Streamer. Das grafische Programm war voller Objekte und voller zeitsparender visueller Hilfen. Was lernen wir daraus: Sobald eine Aufgabe zu komplex wird, ist eine GUI nicht mehr zu gebrauchen, sondern f�hrt zur: * Erschwerung des Systems und zur Steigerung von Fehlerquellen durch den Menschen. Das ist nur meine durch die Praxis entstandene Meinung. YMMV -- MFG, Johannes http://home.arcor.de/jstarosta -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

