Moin svezi,

bitte mach uns (und dir) das leben etwas leichter, indem du die mail
nicht als HTML verschickst.
Die meisten von uns benutzen naemlich nicht M$ Outlook express (weil
bummelzug), sondern ein text-programm.
schau die mal den html-code an und du weisst, was ich meine.
eine etwas groessere schrift waere auch recht nett.
ich bin sicher, dass du dann auch eine antwort bekommst.

        -- hgb

On Mon, 2002-07-22 at 20:32, svezi wrote:
> ISDN konfiguration unter Debian
> 
> quelle
> 
> http://www.pl-forum.de/t_netzwerk/debian-isdn.html
> 
> Die Installation von ISDN gilt immer als schwierig. Das ist so nicht ganz korrekt. 
>Es gibt einen recht gut ausgetretenen Weg um ans Ziel zu kommen. Wenn sie schon 
>Grundkenntnisse �ber ISDN besitzen, dann f�llt ihnen die Installation leichter, aber 
>auch ohne gro�e Kenntnisse ist es sicher auf Anhieb zu schaffen. Diese Anleitung soll 
>nicht die letzten Winkel der ISDN Konfiguration erkl�ren, sondern die Grundlagen 
>vermitteln. Tipps f�r weiterf�hrende Dokumentation finden sie unter dem Punkt 
>Anmerkungen.
> F�r die Installation lege ich ein Debian potato System zugrunde, das �ber einen 
>2.2er Kernel verf�gt.
> 
> Testsystem:
> P2 233 MHz
> 4 GB UW SCSI
> 128 MB RAM
> AVM A1 (Fritz!Card Classic)
> Debian GNU/Linux 2.2 (potato)
> selbst compilierter Kernel 2.2.16
> 
> Meine Installation ist schon etwas �lter und basiert darum noch auf dem 2.2.16. Der 
>2.2.17 ist auf jeden Fall zu empfehlen.
> Hardwareanforderungen:
> Eine ISDN Karte. Hier haben sie die Auswahl zwischen Passiv und Aktiv. Aktive Karten 
>lasse ich hier einmal au�en vor, da diese Karten sehr teuer sind und wohl nicht so 
>h�ufig eingesetzt werden. ( Ich besitze auch keine ;-) )
> Die Installation geht den Weg �ber eine AVM FritzCard (Typ A1 bzw Classic). 
>Allerdings kann man auch jede andere Karte zum laufen bringen. Da die Installation zu 
>90% identisch ist.
> Es werden viele weitere Karten unterst�tzt. Sehen sie dazu einfach in ihre Kernel 
>Doku oder in das Kernel Setup. Weiter unten habe ich auch die am h�ufigsten 
>Verwendeten Karten aufgelistet. (Kernel Doku: 
>/usr/src/linux/Dokumentation/isdn/README.HiSax)
> 
> Grundlagen:
> Die Unterst�tzung von ISDN wird durch ISDN4Linux realisiert.
> Es werden wirklich viele Karten unterst�tzt, da eigentlich alle bekannten Karten 
>(Teles, FritzCard, Elsa ...) mit dem Chipsatz von Siemens arbeiten.
> 
> 
> 
> HiSax (ISDN Support im Kernel)
> 
> modconf
> ISDN4Linux und ein HiSax Modul ben�tigen sie, um ihren Rechner mit ISDN ins Netz zu 
>bekommen.
> 
> Mit Standardkernel (einfacher mit PCI Karten):
> Bei PCI Karten empfiehlt sich auf jeden Fall der einfache Weg �ber die Module des 
>Kernels. Beim Debian Standardkernel sind bereits alle Module enthalten. Laden sie 
>diese mit modconf nach. Falls sie kein modconf finden auf ihrem System dann 
>installieren sie es per apt-get install modconf
> Sie ben�tigen: PPP Module, HiSax Modul (Kartentyp muss per Parameter �bergeben 
>werden)
> Vollst�ndige Doku zu HiSax und Modulen finden sie unter: 
>/usr/src/linux/Dokumentation/isdn/README.HiSax
> Hier eine Liste der g�ngigsten Karten, deren Typennummern und erforderlichen 
>Parametern:
> 
> 
> 
> Typ: Ben�tige Parameter: 1 Teles 16.0 irq, mem, io 2 Teles 8.0 irq, mem 3 Teles 16.3 
>(non PnP) irq, io 4 Creatix/Teles PnP irq, io0 (ISAC), io1 (HSCX) 5 AVM A1 (Fritz) 
>irq, io 6 ELSA PCC/PCF cards io or nothing for autodetect (the iobase is required 
>only if you have more than one ELSA card in your PC) 7 ELSA Quickstep 1000 irq, io 
>(from isapnp setup) 8 Teles 16.3 PCMCIA irq, io 9 ITK ix1-micro Rev.2 irq, io 10 ELSA 
>PCMCIA irq, io (set with card manager) 11 Eicon.Diehl Diva ISA PnP irq, io 11 
>Eicon.Diehl Diva PCI no parameter 12 ASUS COM ISDNLink irq, io (from isapnp setup) 13 
>HFC-2BS0 based cards irq, io 14 Teles 16.3c PnP irq, io 15 Sedlbauer Speed Card irq, 
>io 15 Sedlbauer PC/104 irq, io 15 Sedlbauer Speed PCI no parameter 16 USR Sportster 
>internal irq, io 17 MIC card irq, io 18 ELSA Quickstep 1000PCI no parameter 19 Compaq 
>ISDN S0 ISA card irq, io0, io1, io (from isapnp setup io=IO2) 20 NETjet PCI card no 
>parameter 21 Teles PCI no parameter 22 Sedlbauer Speed Star (PCMCIA) irq, io (set 
>with card manager) 24 Dr. Neuhaus Niccy PnP irq, io0, io1 (from isapnp setup) 24 Dr. 
>Neuhaus Niccy PCI no parameter 25 Teles S0Box irq, io (of the used lpt port) 26 AVM 
>A1 PCMCIA (Fritz!) irq, io (set with card manager) 27 AVM PnP (Fritz!PnP) irq, io 
>(from isapnp setup) 27 AVM PCI (Fritz!PCI) no parameter 28 Sedlbauer Speed Fax+ irq, 
>io (from isapnp setup) 29 Siemens I-Surf 1.0 irq, io, memory (from isapnp setup) 30 
>ACER P10 irq, io (from isapnp setup) 31 HST Saphir irq, io 32 Telekom A4T none 33 
>Scitel Quadro subcontroller (4*S0, subctrl 1...4) 34 Gazel ISDN cards (ISA) irq,io 34 
>Gazel ISDN cards (PCI) none 35 HFC 2BDS0 PCI none 36 W6692 based PCI cards none 37 
>HFC 2BDS0 S+, SP/ PCMCIA irq,io (pcmcia must be set with cardmgr)
> 
> Kernel selbst compilieren (empfohlen bei ISA Karten):
> Den HiSax Treiber kann man auch direkt in den Kernel eincompilieren, der den Support 
>f�r die ISDN Karte enth�lt. Unter ISDN4Linux m�ssen sie das HiSax Modul w�hlen und 
>dann ihre Karte. Sie m�ssen nur diese 3 Schritte beachten:
> 1. Sie m�ssen den ISDN Support aktivieren und die Protokolle w�hlen (Screenshot 1)
> 2. Danach die Karte aus der Liste der passiven Karten ausw�hlen (siehe Screenshot 2)
> 3. Nicht vergessen auch das PPP Protokoll unter Network Device Support zu aktivieren 
>(siehe Screenshot 3)
> 
>  
> 
> 
> 
> 
> Konfigurieren sie ihren Kernel wie gewohnt f�r ihr System und speichern sie die 
>Konfiguration.
> Sie k�nnen nun den Kernel compilieren.
> Kurz erkl�rt machen sie ein make dep clean bzImage modules modules_install um ihren 
>Kernel zu �bersetzen.
> Der neue Kernel ist noch nicht installiert (!!!). Er ist lediglich compiliert und 
>liegt unter /usr/src/<verzeichnis_des_kernels>/arch/i386/boot/ und hei�t bzImage. 
>Diesen Kernel m�ssen sie nun nach /boot/ kopieren und einen Link von /vmlinuz auf 
>/boot/<kernelname> legen (z.B. ln -s /boot/ bzImage /vmlinuz). Ihren alten Kernel 
>sollten sie auf vmlinuz.old linken, damit falls ihr neuer Kernel nicht bootet sie mit 
>LinuxOLD den alten booten k�nnen. (siehe dazu lilo.conf).
> Mit lilo k�nnen sie den Boot Sektor neu schreiben und danach m�ssen sie den neuen 
>Kernel booten, also Neustart.
> Beim Booten des neuen Kernels sollten sie sobald die Karten initialisiert werden 
>fast identische Meldungen bekommen wie ich hier:
> 
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: ISDN subsystem Rev: 1.100/1.84/1.114/1.63/none/1.4
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Linux Driver for passive ISDN cards
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Version 3.3e (kernel)
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Layer1 Revision 2.37
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Layer2 Revision 2.20
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: TeiMgr Revision 2.13
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Layer3 Revision 2.10
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: LinkLayer Revision 2.40
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Approval certification valid
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Approved with ELSA Quickstep series cards
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Approval registration numbers:
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: German D133361J CETECOM ICT Services GmbH
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: EU (D133362J) CETECOM ICT Services GmbH
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Approved with Eicon Technology Diva 2.01 PCI 
>cards
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: Card 1 Protocol EDSS1 Id=HiSax (0)
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: AVM driver Rev. 2.11
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: Byte at 1b40 is 7
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: Byte at 1b43 is 3
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: Byte at 1b42 is 2
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: Byte at 1b40 is 7
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: AVM A1 config irq:10 cfg:0x1B40
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: isac:0x1740/0x1340
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: hscx A:0x740/0x340  hscx B:0xF40/0xB40
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: ISAC version (0): 2086/2186 V1.1
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: HSCX version A: V2.1  B: V2.1
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: IRQ 10 count 0
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: AVM A1: IRQ 10 count 3
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: DSS1 Rev. 2.23
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: 2 channels added
> Oct  3 11:44:47 voyager kernel: HiSax: MAX_WAITING_CALLS added
> 
> 
> ( nachlesbar in /var/log/messages )
> 
> 
> Wenn die Meldungen fast die selben sind, dann k�nnen sie davon ausgehen, dass die 
>Karte funktioniert. Wichtig ist, dass sie in diese Log Files einen Hinweis auf ihre 
>Karte finden, zum Beispiel HiSax: AVM A1 config irq:10 cfg:0x1B40 oder HiSax: 2 
>channels added woran man erkennen kann, dass 2 ISDN B Kan�le bereitgestellt wurden.
> 
> Ben�tigte Packages
> 
> Durch die in Potato neu hinzugekommen virtuellen Packages namens task-* muss man nur 
>die Packages:
> task-dialup und task-dialup-isdn per apt-get install task-dialup task-dialup-isdn 
>installieren.
> Nat�rlich lassen sich die Tasks auch �ber tasksel ausw�hlen und installieren.
> 
> 
> 
> Isdnconfig: Tool zur Konfiguration von ISDN unter Debian
> 
> 
> isdnconfig
> Das Anlegen von Beispiel-Dateien f�r die Konfiguration wird �ber isdnconfig gemacht. 
>Dieser Schritt kann nat�rlich auch manuell ausgef�hrt werden. Aber warum, wenn es 
>doch so komfortabel geht!? Auf dem Screenshot (rechts) sieht man den Hauptbildschirm 
>von isdnconfig. Es reicht vollkommen aus Punkt 1 (network devices) und 2 (synchronous 
>ppp daemon) zu benutzen.
> Wenn sie m�chten k�nnen sie noch eine Modem Emulation (3) aktivieren oder den 
>isdnlog konfigurieren (4) um auf dem ISDN D Kanal mitzuh�ren. Wer eine Voicebox 
>machen m�chte kann dazu Punkt 5 (Voice Box konfigurieren) verwenden.
> Diese Anleitung wird allerdings bei der Konfiguration f�r die Einwahl bei einem 
>Provider per PPP bleiben.
> 
> 
> 
> 
> isdn.conf: Allgemeines zu ISDN
> 
> In der isdn.conf findet man allgemeine Einstellungen zum ISDN4Linux System.
> Das Konfigurationsfile ist eigentlich selbsterkl�rend. Man muss nur beim Angeben vom 
>AREACODE die 0 weglassen und als AREAPREFIX die 0 angeben, damit alles klappt.
> Die anderen Optionen sind nicht wichtig f�r die erste Konfiguration.
> 
> [GLOBAL]
> COUNTRYPREFIX=+
> AREAPREFIX=0
> 
> # Change this to reflect your city
> COUNTRYCODE=49  # Germany
> AREACODE=6269   # Gundelsheim
> 
> # Isdnlog supports two databases for areacode -> name mapping.
> # avon is the old one, I recommend to use areacode, the new one.
> # However, it is easier to add to the avon database...
> CODELIB=AREACODE
> AREALIB=/usr/share/isdn/areacode.dat
> # for avon:
> # CODELIB=AVON
> # AVON=/usr/share/isdn/avon
> 
> [VARIABLES]
> 
> [ISDNLOG]
> CHARGEMAX = 9999.99
> # CURRENCY = 0.08,NLG   # 8 cents/unit (approximation in NL!), currency notation
> 
> ILABEL = %b %e %T %ICall to tei %t from %N2 on %n2
> OLABEL = %b %e %T %Itei %t calling %N2 with %n2
> # Alternates (easier to read):
> # ILABEL = %a %b %e %T incoming %I%n2 <- %N2
> # OLABEL = %a %b %e %T outgoing %I%n2 -> %N2
> 
> # If you're in Germany, and subscribe to Telekom's "cityweekend" tariff:
> # CITYWEEKEND=Y
> 
> 
> 
> 
> ipppd.conf: Konfiguration zum ISDN4Linux Daemon
> 
> Nun kommen wir zum Konfigurationsfile ipppd.conf unter /etc/isdn/. Ich werde hier 
>nur die wichtigen Stellen aus der Konfiguration herausziehen, da das File doch recht 
>lang ist. Alles, was ich nicht anspreche muss auch nicht ge�ndert werden.
> 
> Die Zeile zwischen den 2 hier gezeigten muss entfernt werden, damit diese File 
>ausgelesen werden kann.
> 
> # REMOVE the next line once configuration is complete #########################
> 
> # REMOVE the above line once configuration is complete ########################
> 
> 
> Das einzige, was man noch �ndern muss in dieser Datei die Option name XXX_. Hier 
>muss der Username eingetragen werden, der Ihnen von Provider mitgeteilt wurde. In 
>meinem Beispiel [EMAIL PROTECTED]
> Dieser Eintrag ist nur n�tig, damit bei der Einwahl die richtige Kombination aus 
>Username und Passwort aus der /etc/ppp/pap-secrets heraus geholt werden kann.
> 
> 
> 
> # AUTHENTICATION name [EMAIL PROTECTED] # set local name for auth XXX_
> 
> Falls ihr Provider spezielle Konfiguration verlangt, dann sollten sie mal hier unter 
>dem Punkt Compression nachsehen.
> 
> 
> 
> # COMPRESSION #noaccomp # address compression on/off #nopcomp # protocol field 
>compression on/off #novj # van jacobsen compression on/off #novjccomp # van jacobsen 
>connection-ID compression on/off #vj-max-slots X # tune maximum vj header slots 
>#nobsdcomp # bsd compression on/off #nodeflate # deflate compression on/off 
>#nopredictor1 # predictor1 compression in/off noccp # compression negotation on/off 
>nolzs # LZS compression off (not yet supported fully)
> 
> 
> 
> device.ippp0: Konfiguration zum Device ippp0
> 
> In diesem File ( device.ippp0 unter /etc/isdn/ ) geht es eigentlich richtig zur 
>Sache. Hier kann alles eingestellt werden. Sogar Callback ist m�glich.
> Ich ziehe auch hier wieder nur die relevanten Zeilen heraus, damit es etwas 
>�bersichtlicher wird.
> 
> Mit LOCALIP und REMOTEIP wird eingestellt, welche IP man selbst und das Interface 
>des Routers gegen�ber hat. Diese IP�s sind aus einem privaten Bereich zu w�hlen, da 
>sie bei der Einwahl durch die richtigen IPs ersetzt werden. Am besten so lassen wie 
>es ist.
> 
> LOCALIP=10.0.0.1        # XXX_
> REMOTEIP=10.0.0.2       # XXX_
> 
> 
> Mit der LOCALMSN setze ich meine Rufnummer und mit der REMOTEMSN die Nummer, die 
>gew�hlt werden soll
> 
> LOCALMSN=6269429117     # ME
> REMOTEMSN=10750192300   # Callino
> 
> 
> Nun kommen wir zum DIALMODE. Hier kann man Auto, on oder off setzen. Auto entspricht 
>Dial an Demand. Das hei�t wenn eine Internet Adresse eingegeben wird, dann w�hlt I4L 
>automatisch zum Provider. Kann bei Fehlkonfiguration zu hohen kosten f�hren.
> 
> DIALMODE=auto           # XXX_  other values can be 'on' and 'off'
> 
> 
> Der huptimeout ist ein wichtiger Parameter. Hier kann man bestimmen, nach wieviel 
>Sekunden die Verbindung getrennt wird, wenn kein Traffic mehr vorhanden ist. (Ganz 
>praktisch, wenn man vor seinem Download eingeschlafen ist ;))
> 
> isdnctrl huptimeout ${device} 40        # XXX_
> 
> 
> Mit dem verbose kann man den ISDN Logging Level festlegen. Ich setze ihn immer auf 2
> 
> isdnctrl verbose 2
> 
> 
> Man kann auch einstellen, dass wenn eine bestimmte Geb�hrengrenze erreicht ist keine 
>Einwahl mehr stattfindet. Diese Feature Deaktiviere ich immer.
> 
> isdnctrl chargehup ${device} off
> #isdnctrl chargeint ${device} NUM
> 
> 
> Das wars eigentlich schon. Der gr��te Teil ist geschafft. Wie sie gesehen haben ist 
>in der Konfiguration noch einiges mehr m�glich. Es gibt auch schon vorgefertigte 
>ipchains Firewall Regeln. Lassen sie diese aber Deaktiviert, solange sie noch testen 
>und die ipchains Doku noch nicht gelesen haben.
> 
> 
> 
> pap-secrets: User und Passw�rter setzen
> 
> In der pap-secrets Datei unter /etc/ppp/ stehen die Kombinationen aus Username und 
>Passwort. Diese Datei darf nur von root gelesen werden, da sie ja Passw�rter und 
>Usernamen f�r den Internetzugang enth�lt. Also m�sste ein ls -la -rw------- root root 
>ausgeben.
> Tragen sie einfach die Kombination Username * Passwort bei den OUTBOUND connections 
>ein.
> 
> # OUTBOUND connections
> 
> # Here you should add your userid password to connect to your providers via
> # pap. The * means that the password is to be used for ANY host you connect
> # to. Thus you do not have to worry about the foreign machine name. Just
> # replace password with your password.
> # If you have different providers with different passwords then you better
> # remove the following line.
> 
> [EMAIL PROTECTED]       *       LLnUd
> 
> # Der Account funktioniert nat�rlich nicht ;)
> 
> 
> 
> 
> resolv.conf: Nameserver konfigurieren
> 
> Um die Aufl�sung von Domainnamen (www.pro-linux.de) in die f�r die Verbindung n�tige 
>IP-Adresse durchzuf�hren braucht man einen Nameserver. Dieser wird unter Windows 
>automatisch zugewiesen. Unter Linux wird dieser am besten fest eingestellt in der 
>resolv.conf, die unter /etc zu finden ist. Es sind im Normalfall nur 2 Zeilen 
>(Nameserver und Search Domain), wie z.B.
> 
> nameserver 127.0.0.1
> search starfleet
> 
> 
> In meinem Fall hier habe ich einen lokalen Nameserver. Dieser verwaltet meine Domain 
>starfleet f�r meine internen Rechner und macht caching Dienste f�r externe Domains, 
>darum der 127.0.0.1 Eintrag. Ein Nameserver im Internet w�re z.B. 194.97.3.1 oder am 
>besten der, den ihnen ihr Provider mitgeteilt hat.
> Der search Eintrag bedeutet, dass wenn eine Adresse eingegeben wird, z.B. nur der 
>Rechnername voyager die Domain starfleet angeh�ngt wird, um den FQDM (Full Qualified 
>Domain Name) zu bekommen und den Rechner eindeutig ansprechen zu k�nnen.
> Sie k�nnen nat�rlich auch mehrer nameserver und search Eintr�ge erstellen, f�r den 
>Fall, dass ein nameserver offline sein sollte.
> 
> 
> 
> Die Isdnutils starten / stoppen
> 
> Es muss nun als erstes die isdnutils neu gestartet werden. die isdnutils werden beim 
>booten automatisch gestartet durch init.
> Nach jeder �nderung in der Konfiguration muss dem ISDN4Linux Daemon gesagt werden, 
>dass sich seine Konfiguration ge�ndert hat. das erreicht man eben am besten durch 
>einen Neustart des Dienstes.
> 
> Um die isdnutils zu starten verwendet man:
> 
> 
> 
> /etc/init.d/isdnutils start
> 
> zum stoppen das selbe nur mit stop:
> 
> 
> 
> /etc/init.d/isdnutils stop
> 
> und zum Schluss kann man auch noch restarten:
> 
> 
> 
> /etc/init.d/isdnutils restart
> 
> Die isdnutils sollten ohne die Meldung "not configured yet!" hochfahren, ansonsten 
>haben sie eine der zu l�schenden Zeilen nicht gel�scht. Kontrollieren sie nochmal die 
>Files. F�r den Fall, dass unerwartet Fehler ausgegeben werden, lesen sie diese ein 
>paar mal durch, vielleicht kommen sie auf die L�sung was falsch sein k�nnte. 
>Eventuell bekommen sie die Zeilenzahl angezeigt, die den Fehler enth�lt.
> 
> isdnctrl dial / hangup - Aufbau und Abbau der Verbindung
> 
> F�r den Fall, dass sie manuell die Einwahl starten wollen, sollten sie als root die 
>isdnctrl - Befehle benutzen.
> F�r die Einwahl beim Provider:
> 
> 
> 
> isdnctrl dial ippp0
> 
> Um die Verbindung zu beenden brauchen sie folgende Zeile:
> 
> 
> 
> isdnctrl hangup ippp0
> 
> Sie wollen doch sicher auch sehen, ob alles geklappt hat, oder ?
> Dann verwenden sie vor dem Einw�hlen den folgenden Befehl, der ihnen die 
>Systemmeldungen auf der Konsole / Terminal ausgibt.
> 
> 
> 
> tail -f /var/log/messages
> 
> Hat die Einwahl geklappt ? Bei mir gab es folgende Ausgaben beim W�hlen:
> 
> 
> 
> Oct 14 00:01:48 voyager kernel: ippp0: dialing 1 010750192300... Oct 14 00:01:50 
>voyager ipppd[4154]: Local number: 6269429117, Remote number: 010750192300, Type: 
>outgoing Oct 14 00:01:50 voyager ipppd[4154]: PHASE_WAIT -> PHASE_ESTABLISHED, 
>ifunit: 0, linkunit: 0, fd: 8 Oct 14 00:01:50 voyager kernel: isdn_net: ippp0 
>connected Oct 14 00:01:50 voyager ipppd[4154]: Remote message: Oct 14 00:01:50 
>voyager ipppd[4154]: MPPP negotiation, He: No We: No Oct 14 00:01:50 voyager 
>ipppd[4154]: local IP address 213.21.31.58 Oct 14 00:01:50 voyager ipppd[4154]: 
>remote IP address 10.0.60.254
> 
> Diese Ausgaben bekomme ich beim Beenden der Verbindung:
> 
> 
> 
> Oct 14 00:04:03 voyager ipppd[4154]: Modem hangup Oct 14 00:04:03 voyager 
>ipppd[4154]: Connection terminated. Oct 14 00:04:03 voyager ipppd[4154]: taking down 
>PHASE_DEAD link 0, linkunit: 0 Oct 14 00:04:03 voyager ipppd[4154]: LCP is down Oct 
>14 00:04:03 voyager ipppd[4154]: closing fd 8 from unit 0 Oct 14 00:04:03 voyager 
>ipppd[4154]: link 0 closed , linkunit: 0 Oct 14 00:04:03 voyager ipppd[4154]: 
>reinit_unit: 0 Oct 14 00:04:03 voyager ipppd[4154]: Connect[0]: /dev/ippp0, fd: 8 Oct 
>14 00:04:03 voyager kernel: isdn_net: local hangup ippp0 Oct 14 00:04:03 voyager 
>kernel: ippp0: Chargesum is 0
> 
> Je nach Debuglevel (bei mir: isdnctrl verbose 2) kann die Ausgabe etwas anders 
>ausfallen.
> Es kann bei manchen Providern (haupts�chlich lowcost Internet by Call und Flatrate) 
>sein, dass dialing ein paar mal in den /var/log/messages steht. Dann war beim 
>Provider belegt und er versucht es dann nochmals, bis eine Einwahl m�glich ist.
> 
> Anmerkungen
> 
> Ich hoffe, dass sie es geschafft haben mit ISDN unter Debian ins Internet zu kommen. 
>Wenn nicht ein paar Tipps:
> Pr�fen sie auf jeden Fall nochmals die Anleitung des Providers, auf Dinge wie: kein 
>van jacobsen compression verwenden
> Pr�fen sie die gew�hlte Rufnummer. Sie k�nnen auch mit ihrem Telefon dort anrufen. 
>Wenn ein kreischen von einem Modem zu h�ren ist, dann ist die Rufnummer richtig und 
>nicht belegt. Dann sollten sie Zugangspasswort und Username nochmals pr�fen.
> 
> Wenn garnichts hilft:
> Anfragen per Email bitte immer mit soviel Information senden wie m�glich. Brauchbar 
>sind auf jeden Fall /var/log/messages Ausgaben, Ausgaben auf die Konsole, eventuell 
>die Konfigfiles.
> Wenn es ganz schnell gehen soll einfach das Pro-Linux Forum (http://www.pl-forum.de) 
>verwenden.
> 
> Bin f�r Verbesserungen am Artikel immer offen.
> 
> Weiter Dokumentation finden sie in den Manpages zu I4L, im ISDN HowTo.
> Wenn sie lieber ein Buch h�tten, dann kann ich ihnen das Debian GNU/Linux Buch von 
>Peter H. Ganten aus dem Springer Verlag (zur Buchrezession) empfehlen.
> 
> Vorneweg noch ein paar Tipps, um die unbeabsichtigten Einwahlen klein zu halten, 
>wenn sie auf DIALMODE = auto gestellt haben
> 1. Einen DNS Server (BIND) aufsetzen, der caching macht (das beruhigt oft Netscape) 
>und die lokale Domain hier verwalten, oder aller Rechner in /etc/hosts eintragen.
> 2. Nach einem Absturz von Netscape immer die toten Prozesse von Netscape suchen und 
>mit kill -9 prozessID entfernen. Diese toten Prozesse k�nnen st�ndige Einwahlen 
>ausl�sen. Sehr unangenehm (auf der Telefonrechnung).
> 3. Sendmail die Option expensive setzen, damit sendmail nur bei einer aktiven 
>Verbindung die Mails raus schickt und nicht eine Verbindung �ffnet und dann 
>versendet. Den Mailaccount von root nicht auf externe Adressen (z.B. 
>[EMAIL PROTECTED]) oder �hnliches umleiten.
> F�r alle, die gerne einen Gatewayrechner h�tten, der automatisch w�hlt, wenn ein 
>Client eine Anfrage ins Netz stellt werde ich noch einen Artikel schreiben. Der 
>bereits existierende ist f�r SuSE und nicht unter Debian anwendbar.



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