Andreas Pakulat wrote:
Aber das ist IMHO "krank". Auch wenn man mehrere Systeme hat, kann man
die Dinge ausschliessen die auf keinem existieren - sooo oft aendert
sich Hardware ja nun auch nicht und ein Kernel dauert auf nem
Durchschnittlichen PC 10-15 Minuten.
Naja, bei mir eher 20 min und mit allem Drumherum können schon mal ein
paar Stunden vergehen.
Alles drin zu lassen finde ich garnicht so krank. Ich versuch es
eigentlich immer zuerst mit Debian-Standardkernel, dann kommt das eine
oder andere dazu.
Nur mal so als kleine Anekdote: Ich hab meinen ersten Kernel (noch unter
Suse und ohne make-kpkg) bestimmt 20mal gebacken, bevor ich aufgegeben
habe. Unter Debian dann spaeter ein aehnliches Spiel, aber nur noch
ungefaehr 10 Rekompilierungen weil irgendwas fehlte...
Ich hab's im zweiten oder dritten Anlauf geschafft - the Debian way. Und
auch der ist schlecht dokumentiert.
Die Doku ist nicht die beste, das liegt an der Natur der Sache:
Entwickler schreiben ungerne Dokumentation, und wenn ist sie meistens
nicht zu gebrauchen weil es auf einer sehr technischen Ebene passiert.
Das geht fuer Funktionsdokumentation noch, aber fuer die Kernel-Config
sollte man wirklich mal ein Doku-Team aufstellen, das nicht am Kernel
entwickelt. Sowas passiert bei anderen groesseren Projekten ja
ebenfalls...
Da würde ich gerne mitmachen. Dazu müsste ich aber erst mal verstehen,
was da alles passiert. Zu weiten Teilen gibt es nicht mehr als den
Source und auch der ist mager.
Helmut Wollmersdorfer
--
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