Hallo Michael, Michael Hierweck tippelte am 03.09.2005 10:11 in die Tastatur: > a) Datenvolumen (Festplattenkapazität 100-120 GB) sollten (komprimiert) > auf ein Medium passen. > > b) Um die Wiederherstellung zu vereinfachen sollen die Daten in einem > Standardformat, z.B. tar.gz, abgelegt werden, damit eine vollständige > oder teilweise Rücksicherung auf "jedem (Linux/Unix) System" möglich ist. > > c) Die Datensicherungen sollen haltbar sein - wenn die Sicherungen nicht > mindestens einige Jahre haltbar sind, kann man es auch (fast) lassen. > > d) Die Sicherungsmedien sollten möglichst preiswert sein, damit die > laufenden Kosten vertretbar bleiben. > > e) Die Datensicherung sollte max. etwa 4, keinesfalls mehr 6 Stunden dauern. > > f) Das Sicherungssystem sollte unter Debian Sarge lauffähig sein und > keine closed source Komponenten (z.B. Kernelmodule) erfordern. > > In der Praxis erfüllten Datensicherungen auf SCSI-DAT bis vor einiger > Zeit die meisten Anforderungen, obwohl es dann doch Probleme mit der > Haltbarkeit und der Performance gab. Angesichts heutiger Datenvolumina > reichen DAT I/II/III natürlich nicht mehr. > > Für einen konkreten Einsatzfall (privat) wäre eigentlich ein über USB > Betriebenes (und damit mobiles) System optimal, z.B. ein > USB-bandlaufwerk. (USB-Wechselplatten erfüllen leider die Anforderungen > an den Medienpreis nicht und sind im täglichen Gebrauch IMHO auch nicht > haltbar genug.) > > Wenn ihr Lösungen vorschlagt, würde ich mich über eine Hausnummer für > den Preis (Laufwerk, Medien) freuen.
ich setze bei einem Kunden Tapeware 7.0 und ein VXA2 Laufwerk (Band, intern, LVD-SCSI, Kapazität 80/160GB, Übertragung 6/12MB/Sek) von Exabyte ein. Kann ich nur empfehlen. Wir machen dort eine tägliche Datensicherung. Und es gibt (eigentlich) keine Probleme. Das schöne an dieser ganzen Geschichte ist, dass man mit TapeWare (wie auch mit anderen Sicherungssoftwaren) eine BootCD erstellen kann, die im Bedarfsfall die gesamten Daten (wirklich alle!) wiederherstellt, ohne dass man große Verrenkungen machen muss. CD rein, letzte Datensicherung rein und laufen lassen. Hab ich jetzt schon 2 mal machen müssen und hat bisher immer geklappt. Das ganze hab ich dort auf SuSE 9.0 laufen. Ob TapeWare auch auf debian läuft weiß ich nicht, kann ich aber bei Bedarf raus kriegen. Der reine Hardwareeinsatz liegt bei ca. 1000EUR. Falls dich das konkret interessieren sollte, bitte PM. HTH, Norbert -- mit freundlichen Gruessen / kind regards Norbert Harz -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

