Hallo zusammen, gleich vorweg. Wärend ich diese Mail schrieb konnte ich das Problem lösen. Ich schicke sie aber denoch in die Liste falls mal jemand das gleiche Problem hat.
ich habe ein Problem was für mich absolut unlogisch ist und brauche Euere Hilfe. Die Ausganssituation war wie folgt. Mein LAN hat den Adress-Bereich 192.168.0.0/24 und dort befanden sich folgende Rechner mit genannaten Funktionen: - Server1 (LDAP, DHCP, DNS, NTP, NFS) IP: 192.168.0.1 - Server2 (Mail/Groupware) IP: 192.168.0.2 - Linux- Router/Firewall (OpenVPN) IP: 192.168.0.10 OpenVPN war eingerichtet und hat auch ohne Probleme funktioniert. Wenn ich mich von der Firma aus eingewählt habe konnte ich aller Rechner im entfernten LAN unter ihrem Hostnamen ansprechen (durch den Tunnel). Nun möche ich aber zum einen die Serverdienste nach und nach auf Debian migrieren und zum anderen der Rechner-Zoo auflösen. Hierzu habe ich einen komplett neuen Server gekauft und habe zunächst mal den DHCP und DNS auf diesem konfiguriert. - neuer Server (DHCP / DNS) IP: 192.168.0.5 Auf dem neuen Server habe ich den DHCP und den DNS auch wieder dynamisch konfiguriert d.h. Client bekommt IP vom DHCP und sendet den Hostnamen an selbigen und der DHCP trägt den Hostnamen dann in den DNS ein. Das funktioniert auch ihne Probleme. Ich kann auf allen Clients alle Hostnamen auflösen und auf dem Server lokal funktioniert das auch (umgekehrt, Hostname -> IP funktioniert's auch). Nun komme ich langsam zum eigentlichen Problem (Sorry, ich mußte etwas ausholen). Mein VPN-Gateway war/ist so konfiguriert das es den DNS-Server durch den Tunnel zum entfernten Client pusht. Hierzu sind in der Server-Konfiguration die Optionen: push "dhcp-option DNS 192.168.0.1" push "dhcp-option DOMAIN dreampixel" notwendig. Hier habe ich nun lediglich in der ersten Zeile die IP auf 192.168.0.5 geändert und den OpenVPN-Server neu gestartet. Ich kann mich auch nach wie vor vom entfernten Client über VPN einwählen aber DNS durch den Tunnel funktioniert nicht mehr. Ich kann vom entfernten Client aus alle Rechner des LAN's unter ihrere IP pingen. Wenn ich mir ipconfig auf dem Client anschaue sieht eigentlich auch alles gut aus: Ethernetadapter "LAN-Verbindung 5": Verbindungsspezifisches DNS-Suffix: dreampixel Beschreibung. . . . . . . . . . . : TAP-Win32 Adapter V8 Physikalische Adresse . . . . . . : 00-FF-7B-3B-9C-DF DHCP-aktiviert. . . . . . . . . . : Ja Autokonfiguration aktiviert . . . : Ja IP-Adresse. . . . . . . . . . . . : 10.1.0.6 Subnetzmaske. . . . . . . . . . . : 255.255.255.252 Standardgateway . . . . . . . . . : 10.1.0.5 DHCP-Server . . . . . . . . . . . : 10.1.0.5 DNS-Server. . . . . . . . . . . . : 192.168.0.5 Lease erhalten. . . . . . . . . . : Donnerstag, 8. September 2005 08:58:23 Lease läuft ab. . . . . . . . . . : Freitag, 8. September 2006 08:58:23 Wenn ich nun am entfernten Client 'nslookup' aufrufe erhalte ich schon beim Aufruf die Warnung: *** Der Servername für die Adresse 192.168.0.5 konnte nicht gefunden werden: Query refused Sowohl an dem VPN-Server wie auch am VPN-Client wurde nichts verändert und wenn ich am Debian-Server DHCP+DN stoppe und diese auf dem alten Server wieder aktiviere (und IP in der VPN-Server-Conf) wieder ändere funktioniert es auch wieder was mich zur Annahme bringt das es am DNS liegen muß. Ich habe jedoch absolut keinen Ansatzpunkt wo etwas falsch sein könnte. ** Das Problem lag ganz einfach daran das der DNS-Server keine Queries aus dem Netz 10.1.0.0/24 (VPN) akzeptierte. Ich mußte dieses Netz lediglich in der named.conf.options unter allow-query hinzufügen. Auf dem alten DNS (SuSE) mußte ich dies nicht anscheinden ist der DNS unter Debian restriktiver. Falls noch jemand eine Erklärung dafür hat wäre ich trotzdem interessiert aber wie gesagt, es funktioniert. Viele Grüße Sven

