Joerg Rossdeutscher <[EMAIL PROTECTED]> wrote: > Moin, > > Am Sonntag, den 30.10.2005, 20:26 +0300 schrieb Vlad Vorobiev: >> Hagen Kuehnel wrote: > >> > Das es auch anders geht, steht z.B. hier: >> > http://blog.koehntopp.de/archives/966-Server-wieder-da.html >> >> naja. Ob das soooo sinvoll ist... >> Da bin ich ehe diese Ansicht http://www.webhostlist.de/provider/presse/1064 > > Finde ich eine Schwachsinnsentscheidung des Gerichts. Stell dir vor, der > Rechner ist tatsächlich gekapert worden und "beschiesst" unschuldige > Dritte, die für den Traffic zahlen müssen bzw. ihrerseits Ausfälle > haben. > > Das Problem dabei dürfte eher das hier sein: > > "Dieser wandte sich an STRATO, wo seine Anfragen aber nicht zeitnah > bearbeitet werden konnten." > > Abschalten - ja klar. Sofort. Aber doch bitte den Kunden nicht in die > Warteschleife stellen!
Und genau deswegen ist das IMO keine Schwachsinnsentscheidung. Das Gericht hat ja gerade deswegen so entschieden, weil STRATO nicht nur abgeschaltet hat, sondern auch ansonsten fleissig Vertragspflichten verletzt hat, und sich jetzt mit einer juristisch windigen Konstruktion mit einem "Subunternehmer" herausreden wollte. Wenn die abgeschaltet hätten und sich am selben Tag ans Telefon geklemmt, um dem Kunden bescheid zu sagen, dann wäre die Entscheidung möglicherweise ganz anders ausgefallen - jedenfalls aber hätte man dann die Details des Vertrags (Pflichten des Kunden, Serverlast und Trafficgrenzen etc.) ansehen müssen, die hier gar keine Rolle gespielt haben. Gruß, Frank -- Frank Küster Inst. f. Biochemie der Univ. Zürich Debian Developer

