Am Mittwoch, 2. November 2005 14:49 schrieb Andreas Vögele: > Tobias Hilbricht schreibt: > > Ein IPP-Drucker erscheint unter Windows in den Anwendungen und dem > > Drucker-Panel ebenso als ganz normaler Drucker, den er nicht suchen > > muß, und mit Treibern muß man sich als Benutzer auch bei IPP nicht > > abgeben. > > Hm, wie kommt der Windows-Treiber auf den Client, wenn man IPP > verwendet?
Du installierst den Windows-Druckertreiber unter Windows und nimmst als Anschluß beispielsweise ipp://druckerservername:631/printers/epson raw-Warteschlangen werden von CUPS ohne weitere Aufbereitung an den Drucker weitergegeben. Wenn Du also beispielsweise an dem Druckserver mit CUPS einen Epson-Drucker angeschlossen hast und einen Client-Rechner mit Windows XYZ, dann richtest Du eine raw-Warteschlange für den Epson-Drucker auf dem Server ein und konfigurierst cupsd.conf so, daß Aufträge vom Clienten angenommen werden. Im Clienten installierst Du die Epson-Druckertreiber und wählst als Druckeranschluss ipp://druckerservername:631/printers/epson Wenn Du umgekehrt erreichen willst, daß CUPS die Druckdaten aufbereitet, dann mußt Du dem Drucker eine Warteschlange mit einem geeigneten Filter/Druckertreiber zuweisen und ihm vom Clienten aus Deine Aufträge als PostScript-Dateien zuschicken. Steht alles detailliert in der CUPS-Dokumentation. Mit freundlichen Grüßen Tobias Hilbricht -- Dr. Tobias Hilbricht Linopus Satz und Grafik www.linopus.de

