On Tuesday 22 November 2005 14:38, Thorsten Haude wrote: > Moin, > > * Markus Schulz wrote (2005-11-22 12:18): [...] > >Gerade SP erlauben es viele Arbeiten die mit der Oberfläche nichts > > zu tun haben in die Datenbank auszulagern und bereinigen damit den > > Oberflächen Code. > > Oha, Oberflächecode? Fehlt da nicht eine Schicht? Im Gegensatz zu > Triggern halte ich Stored Procedures tatsächlich für gefährlich, die > verführen nämlich dazu, DB und Businesslogik zu vermischen. Das kann > man richtig machen und trennen, dann kann man aber auch gleich eine > richtige Programmiersprache benutzen.
In jedem zweiten Opensource-Webprojekt Projekt wird es genau so gemacht. Natürlich kann und sollte man vom DB-Code abstrahieren. Das spricht jedoch noch absolut nicht gegen den Einsatz von SP. Und Trigger empfinde ich als komplizierter zu abstrahieren als SP. Würde deine Bedenken also eher genau umgedreht haben. Mir fällt da nämlich keine Mögliche Abstraktion ein wie ich unabhängig vom DBMS in einer Abstraktionsebene Trigger implementiere für DBMS die das von Haus aus nicht beherrschen. SP kann man dagegen mit SQL Code umsetzen. > >DBMS wechseln ist schwierig, das gebe ich zu. Allerdings könnte man > > da auch kontern, wer das DBMS wechseln muss hat sich im Vorfeld > > nicht genügend Gedanken in Bezug auf Skalierbarkeit etc gemacht. > > Quatsch. Es kann einfach einem proprietären Hersteller einfallen, in > einer neuen Version oder einem Servicepack zu verbieten, Vogelbilder > in der Datenbank zu speichern. Dann steht man da mit seiner > Vogelbildersammlung und muß eine neue Datenbank suchen. Will sagen: > es gibt noch deutlich mehr Gründe, das DBMS zu wechseln als Leistung. Und trotzdem bleibt der Wechsel eines DBMS nicht ohne Arbeit. Und mehr wollte ich nicht sagen. Zumal dein Beispiel mehr als abstrus ist, meine Modell Implementierung wird sich wohl an einem SQL Standard + Hersteller spezifische Sprachen halten und von diesem wird sich ein Hersteller nur schwerlich in einem SP trennen. -- Kreuzigt mich - aber Debian ist einfach deppensicher. Es lässt Deppen gegen eine Wand von Schwierigkeiten klatschen und langsam abtropfen. Wer die Tür findet, darf mitspielen - und so sieht das Spielzeug dann eben aus: Gut gepflegt. -- Joerg Rossdeutscher

