Hi Christian :) >Von: Christian Schmidt [mailto:[EMAIL PROTECTED] >Gesendet: Dienstag, 20. Dezember 2005 12:05
>SMTP-Auth stuende hier primaer nicht zur Debatte... Gut so: Ein Problem weniger ;) >Naja - ich bilde mir ein, dass sich die Lookups im Zusammenhang mit dem >MTA doch eigentlich auf Nachfragen der Art "Gibt es den Benutzer?" >sowie "Gibt es den Alias?" beschraenken sollten, oder? Dem ist ziemlich anders... Da pro Lookup-Tabelle mehrer Notationsvarianten möglich sind, werden auch pro Variante ein Lookup abgesetzt. Wenn also z.B. Ziel [EMAIL PROTECTED] ist, passieren (bei Misserfolg) folgende Abfragen: - [EMAIL PROTECTED] - @chemie.uni-hamburg.de - christian.schmidt Natürlich wird das abgebrochen wenn eines zutrifft... Auf dem Weg eines Mails (via virtual aliases) wird das Mail nun also diverse Lookups durchgehen: - myorigin (statische liste bei mir) - virtual_domains (LDAP) - virtual_aliases (LDAP, allenfalls mehrere, da man häufig so was wie alias -> alias -> mailbox hat in Realität) - local_recipients (LDAP) - allenfalls transport_maps (LDAP) ... Mit jeder Erweiterung des Schemas eine mehr ;-) Irgendwie mag ich diesen Wald voll Anfragen wegen jedem Mail einfach nicht, aber das soll Geschmackssache sein, und wenn die Ressourcen-Frage nicht gestellt wird ... was solls! Was mein Problem war mit den LDAP-Lookups: Pro Lookup kann man nur einen Wert als Resultat nutzen. Da LDAP Rollenbasiert ist, heisst das "Ein Query/Lookup pro Rolle" und selbst dann sind gewisse Aufgaben unmöglich. Wenn man z.B. auf dem LDAP-Server ein Schema einsetzt welches bei aliasen andere Felder für das from/to verwendet wie bei mailboxen, wird man bei den aliases einmal nach mailboxen einen lookup machen (wenn man keine Blindeinträgt pro Mailbox in den aliases hat) um auch catchalls zu supporten. Danach wird man nach aliases ein lookup machen. Dabei ist zu bemerken: Heisst das addressierte Ziel gleich wie die Zieladresse, wird man mit "aliases" niemals ein Mail duplizieren können und an weitere Ziele senden, da das zweite aliases-Lookup nie gemacht würde. Wenn man noch andere konzeptionelle solche Tabellen hat, kann es durchaus sein, dass weitere Lookups hinzukommen könnten, welche dann gegeineinander ausgeschlossen würden aufgrund der lookup-methode. Deshalb habe ich das Script für das "zusammenbacken aller Quellen in einen indexierten lokalen hash" gewählt. Schema ändern, script ändern ... fertig Neue Idee, Neue Entität, script ergänzen ... fertig Der MTA Funktioniert dabei immer gleich. MTA austauschen, script ändern ... fertig ;-) (hab ich aber nicht vor)! >> :-) Ansatz deckend mit deinen Gedanken? >Gute Frage... Auf jeden Fall hast Du eine interessante Variante >praesentiert. Danke! Na denn viel Spass! Miro

