Andreas Juch <[EMAIL PROTECTED]> wrote: > Sven Hartge wrote: >> Der Kernel hat so gut wie gar keinen Einfluss auf die Geschwindigkeit >> von Userland-Applikationen, solange es um die CPU geht.
> Ich dachte eigentlich schon dass das Prozess Scheduling ein wichtiger > Faktor ist. Immerhin wird dadurch bestimmt welches Programm wann rechnen > darf. Wahrscheinlich hat sich daran zwischen 2.6.11 und -16 nicht viel > geändert, aber zu 2.4.x habe ich subjektiv sehr große Unterschiede > bemerkt. 2.4 auf 2.6 kann durchaus einen merkbaren Unterschied darstellen, gerade was die spürbare Interaktivität des Ganzen angeht. _Wenn_ ein Prozess aber seinen Anteil an CPU bekommen hat und diese nutzt, dann hat der Kernel keinen Einfluss darauf, _wie_ gut ein Programm diese nutzt. Beim Scheduler hat sich bei 2.6 vor allem etwas für die Interaktivität getan, wie flüssig sich die Maschine anfühle, wenn viele Prozesse um die CPU kämpfen oder viel I/O-Last ansteht. Hier sollte man auch einmal den Patch von Con Kolivas testen. > Und auch Userspace Programme rufen doch Kernelfunktionen auf, oder? Sicher, aber nicht so häufig. > Wenn die schneller werden profitieren doch sicher auch die Userspace > Programme davon. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, das sich in diesem Bereich von 2.6.11 auf 2.6.16 so viel getan hat, das hier merkbare Größenordnungen an Geschwindigkeits-Zuwachs entstanden sind. S° -- Sven Hartge -- professioneller Unix-Geek Meine Gedanken im Netz: http://www.svenhartge.de/ -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

