On 27.06.06 09:55:35, Dirk Salva wrote: > - beim Format bin ich mir vollkommen unschlüssig. Einerseits will ich > langfristig speichern und mir die Arbeit nur einmal machen, deshalb > will ich in bestmöglicher Qualität (!) speichern, außerdem bedeutet > das, das ich einen Codec nehmen will/muss, welcher auch in >15J. noch > "aktuell" ist.
Wie Christian schon anmerkte: Da eine Vorraussage zu treffen ist irreal. Du weisst auch nicht ob in 15 Jahren noch CD's verkauft werden. Oder CD-Player.... > Auch muß ich in dem Datenwust irgendwie ja auch mal was > wiederfinden, eine brauchbare Kennzeichnung aller Titel/Interpreten > ist also auch wichtig. Dafuer sind zum einen die Tags notwendig und zum anderen eine Ordnerstruktur. Ich habe hier "nur" 170 CD's auf Platte und deswegen einfach <Interpret> - <Jahr> - <CD-Titel>/<Nummer> - <Track-Titel>.<endung> gewaehlt. Bei deiner Sammlung waere zu ueberlegen ob man noch eine Einsortierung nach Genre macht oder das ganze in Anfangs-Buchstabengruppen nach dem Interpreten sortiert. Also z.B. A-Z/Anastacia - 2000 - Im Outta Love (Maxi)/... Ansonsten gibts "jede Menge" Tags, sowohl beim mp3 als auch beim ogg-Format (IMHO die einzigen die wirklich in Frage kommen). Bei ogg hat man sogar die Freiheit eigene Tags zu definieren, das geht bei mp3 nicht. > Andererseits sollen die Daten ja auch benutzbar sein, d.h. es muß > für die usability ein Format sein, welches von gängigen Playern auch > benutzt wird. s.o. ogg oder mp3, wobei die groessere Auswahl an MP3-Playern/DVD-Playern hast du mit mp3. > Da sehe > ich erstmal grundsätzlich zwei Möglichkeiten: > a) ich speichere die Daten stumpf als mp3 (256kB? 192kB? Gar 64kB?) > ab. Qualität für Archivierung fraglich, Also fuer hochqualitative Archivierung duerfte 256 Kbit die Untergrenze sein. Ich wuerde da ne VBR-Kodierung mit 256 Kbit als Untergrenze und offener Obergrenze verwenden. > Zukunftssicherheit/usability wohl vorhanden. Nur solange, wie Christian schon sagte, die Kodierungssoftware noch legal ist. > b) ich nehme zur Speicherung ein anderes Format (nur welches?) und > codiere bei Bedarf passend um (sprich ich wandle das Format, wenn > ich aus dem entstehenden Audio-Archiv Musik für den mobilen Bedarf > z.B. auf einen iPod kopieren will. _Das_ könnte man ja per CLI > automatisieren;-)). Mir ist da als Alternative zu mp3 nur noch > ogg und FLAC ein Begriff, den ich schonmal gehört habe. Ich hab hier alles im Ogg-Format und fuer die CD's fuer meinen angestaubten MP3-CD-Player wird halt ins MP3-Format konvertiert. Das bedeutet dann zwar Qualitaetsverlust, aber auf nem portablen MP3-Player erwarte ich sowieso nicht allzuviel Qualitaet... Wie Christian schon sagte komprimiert Ogg bei gleicher Qualitaet "etwas" besser (so im Bereich einiger 100 KByte, IIRC) und hat halt den Vorteil dass man eigene Tags definieren kann. Und Player findet man dafuer auch. Das taggen sollte ja dein Ripper uebernehmen, fuers Nachbearbeiten wuerde ich tagtool empfehlen, gefaellt mir persoenlich deutlich besser als z.B. easytag und kann besser mit ogg umgehen. > Eine dreistellige CD-Zahl rippt man nicht mal eben so... Noe, hat bei mir IIRC 4 Wochen gedauert und ich hab dafuer meinem alten Server extra ein neues optisches Laufwerk spendiert... Aber wenn man z.B. mit abcde ;-) arbeitet geht das "fast" wie von selbst: CD Rein abcde <CDDB-Infos pruefen> CD Raus CD Rein abcde <CDDB-Infos pruefen> CD Raus Das koennte man sogar noch in ne Schleife packen... Andreas -- It was all so different before everything changed. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

