Am Sonntag, 16. Juli 2006 21:56 schrieb Helmut Wollmersdorfer: > Professionell arbeiten geht ohne tif nicht.
Ok, dann ist aber auch Festplattengröße und dazu passende Sicherung nicht das Problem. Im nichtprof. Bereich ist das schon ein Kriterium. > Ich hab heuer einen Bildband > produziert und die Anforderung der Druckerei lautete ganz einfach: > PDF/X-3, tif, CMYK, 350 dpi, eingebettete ICC-Profile. Das ist > Industriestandard bei Druckereien. Worüber? > > Das Original wird nicht verändert, der Dateiname dazu richtet sich nach > > den Exifdaten: > > 060407_1256.001_fr_grundlsee.digicam_fz20-original.jpg > > ACK. > Bei mir halt: > [Urlaub|Landschaft]/grundlsee/orig/20060407_125641_90.jpg > > > Bearbeitete Datei: > > 060407_1256.001_fr_grundl_36kb_1.500_5.2nm_80i_2482x_fz20.jpg > > [Urlaub|Landschaft]/grundlsee/rework/20060407_125641_90.tif Das muss sich jeder anpassen, wie er es braucht. Ich finde beim Original den Wochentag manchmal interessant und bei den Bearbeitungen die Belichtungsdaten. Bei nicht optimalen Fotos braucht man dann nur auf den Dateinamen zu sehen um einen Hinweis zu erhalten, was falsch gelaufen ist. > > Hier muss man eben darauf achten, dass man bei der Bearbeitung nur 1x > > abspeichert. Ein 2. Mal wird dann noch bei einer Ausbelichtung > > abgespeichert, da ich dann noch für das bestellte Format die Größe (dpi) > > optimiere. Bei einer Variation für das Web kommt auch noch 1x Abspeichern > > dazu. Mehr als 2x sind also nicht notwendig, weniger in der Praxis nicht > > effizient. > > Vom tif kann ich verlustfrei (ohne unnötige Kompressionsverluste) andere > Varianten wie web, thumbs, buch, faksimile erstellen. Ja natürlich, das dachte ich auch und habe deswegen ein paar Mal tiff verwendet. Meine Lumix FZ 20 kann das ja, inkl. Exifdaten. Ein Script hat dann noch optimiert, speziell: convert "$INP" -compress zip "$INP"_zip.tif exiftool -q -q -tagsfromfile "$INP" "$INP"_zip.tif Damit war ich auf Dateigrößen von 5-9MB mit einer 5MP-Kamera. Jetzt erinnere ich mich wieder, was mich speziell störte: unknown field with tag 40095 (0x9c9f) encountered. `TIFFReadDirectory'. Diese und andere Meldungen verunsicherten mich doch so, dass es bei Testfotos blieb. Da gibt es einige Felder mit denen Imagemagick und exiftool nicht umgehen können und Warnungen ausgeben. Angeblich liegt es daran, dass bestimmte Metadaten gemeinsam mit den Bildinformationen abgespeichert werden, andere wiederum in einem separaten Teil. Aber diesen Error bekommt man auch so nicht weg, indem man alle Metadaten löscht und wieder zurückkopiert. convert -strip test.tif bmp:- | convert - -compress zip testzip.tif exiftool -q -q -tagsfromfile test.tif testzip.tif identify testzip.tif testzip.tif TIFF 2560x1920 DirectClass 9.0mb 0.420u 0:02 identify: testzip.tif: unknown field with tag 40095 (0x9c9f) encountered. `TIFFReadDirectory'. Ich denke die beste aber auch aufwendigste Variante ist mit RAW fotografieren und ein TIF-Original zusätzlich speichern. Persönlich ist mir das aber zu aufwendig, speziell will ich aus Zeitgründen nicht aus _jedem_ Bild das "Allerbeste" rausholen. Mir reicht es wenn ich damit zufrieden bin. Al

