Gruesse!
* Steven Breuer <[EMAIL PROTECTED]> schrieb am [18.09.06 13:32]:
> >
> Also, so der Kernel-Kenner bin ich auch nicht! Was ist denn in dem
> build-Verzeichnis drin? Und kann ich nicht selber diesen
> "kernel-headers-2.6.15-26-386" bauen?
> Hat jemand einen Gedanken?

Dieses build-Dir unter /lib/modules/$kernel ist ein symbolischer Link,
der normalerweise in das Verzeichnis mit dem Kernel-Source zeigt aus dem
diese Kernel-Module gebaut wurden. Kernel-Sources liegen in
/usr/src/$kernel (ausgepackt) bzw. bei Debian-Kernelsourcen gepackt als
$kernel.b2z (muß der User auspacken).

Wenn du den Source für deinen 2.6.15-26-386 hast, dann hast du
automatisch auch die kernel-headers (das ist das include dir im
Kernel-Source). Die Möglichkeit, die headers seperat zu haben bzw.
downloaden zu können dient nur zur Bandbreiten/Kosten-reduzierung. Um
einen Kernel bzw. Kernel-Module bauen zu können brauchst du immer den
kompletten Kernel-Source während für externe Module (z.B. nvidia,
avm/fritz Treiber) die Include-Dateien ausreichen.

Deine Optionen sind also:
- scchauen, ob du nicht den Kernel-Source sowieso schon hast (/usr/src),
dann ggf. nur einen symlink nach /lib/modules/$kernel/build legen.
- schauen, ob die Quelle von der du den fertifgen Kernel bezogen hast
(auch/noch) die Sourcen oder die kernel-headers als .deb anbietet.
- generell auf einen neuen Kernel wechseln (entweder Eigenbau aus den
Quellen: backports.org oder Vanilla aus kernel.org) bzw. als Deb (sowohl
Binärpaket und dann Header- oder Sources: www.backports.org)

> Danke
> Steven

Gruß
        Gerhard
-- 
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