Hi, Lothar Schweikle-Droll hat gesagt: // Lothar Schweikle-Droll wrote: > Ich m�chte sound von folgende Programme ausgeben. > > - "play" (esdplay,alsplay,jackplay,...) > - Mozilla > - Opera > - X-Chat > - gabber (hat nur so eine komische Gnome implementierung) > - mpg123 > - mplayer > > Wie w�rdest du das mit jack realisieren?
Das ist eine sehr gute Frage! All das geht (vielleicht noch) nicht, ohne die Software auf Jack umzuschreiben. Es gibt keinen Kompatibilit�ts-Layer in Jack oder so etwas wie esddsp (kein jackdsp). :( Ich vermute auch, dass es nie ein jackdsp geben wird, das den OSS-Layer emuliert. Wie ich gesagt habe, hat Jack vor allem zwei Ziele: * Interoperabilit�t zwischen Anwendungen * Low Latency Da kann man wohl nur schwer R�cksicht auf Altlasten nehmen. Apple hat �brigens das Gleiche gemacht und die gleichen Probleme: Mit OS-X wurde ein neues, weitaus performanteres Audio-System eingef�hrt, und bis heute ist ein Gro�teil der wichtigsten Audio-Anwendungen (Cubase, Max/MSP,...) noch nicht f�r OS-X erh�ltlich. Mein Porsche-Vergleich ist daher auch in dieser Hinsicht passend: Zum Einkaufen ist ein Porsche weniger geeignet. Bei Open-Source Software ist es allerdings m�glich, sie auf Jack umzuschreiben. Wenn man sich /usr/include/jack/jack.h einmal anschaut, dann ist der Gro�teil Kommentar und es gibt nur knapp 50 saubere Funktionen, von denen man die meisten nicht einmal braucht. Dazu kommt, das Jack noch nicht die Versionsnummer 1.0 erreicht hat, sodass manche Entwickler sich noch zur�ckhalten. Am besten w�re nat�rlich, wenn Gnome sich von ESD verabschieden und Jack einsetzen w�rde. ESD ist, soweit ich das sehe, ohnehin nur ein komplizierteres cat(1). Bei KDEs arts sieht das anders aus, das ist schon ein sehr guter Soundd�mon, der halt nur zu hoher Latenz f�hrt. ciao -- Frank Barknecht _ ______footils.org__ -- Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

