Am 07.12.2002 14:43:37, Michelle Konzack schrieb: > > Am 16:33 2002-12-04 +0100 hat Peter Blancke geschrieben: > > > >Nochmal: Ich verstehe nach wie vor nicht, warum die Druckdateien > >nicht einfach "raw" an die jeweiligen Druckeranschluesse bzw. > >Printerserver weitergereicht werden. > > Habe ich irgendwie nicht hinbekommen...
Warum nicht? Schieb' doch mal Infos rueber, wie soll man denn sonst helfen. ALso hau den lpd drauf --> apt-get install lpr Dann erstelle Dir eine passende /etc/printcap, die Dir Deine kleinen Printerserver-Kaestchen ansteuert, sofern Du welche hast. Beispiel: ,---[ /etc/printcap ]---------------------------------- | | hplj4:\ | :mx#0:\ | :ff=:\ | :rm=192.168.0.41:\ | :sd=/var/spool/lpd/hplj4: `------------------------------------------------------ Und wenn der Drucker direkt an Deiner Kiste haengt, schreibe die Datei so: ,---[ /etc/printcap ]---------------------------------- | | hplj4:\ | :lp=/dev/lp0:\ | :mx#0:\ | :ff=:\ | :sd=/var/spool/lpd/hplj4: `------------------------------------------------------ Das ist schon eine Mindestausstattung. Vergiss nicht, das entsprechende Spooldirectory anzulegen. Und jetzt kommt noch die Anpassung Deiner /etc/samba/smb.conf und da lass bitte swat weg, sowas will mit vi konfiguriert werden. Der passende Ausschnitt zu meiner Druckereinstellung lautet: ,---[ /etc/samba/smb.conf ]---------------------------- | | [HPLJ4] | comment = Hewlett Packard Laserjet 4 | printing = BSD | printable = yes | printer name = hplj4 | path = /tmp | browseable = yes | public = no | guest ok = false | read only = no | create mode = 0700 | print command = lpr -r -P%p %s | valid users = @users `------------------------------------------------------ Nach der Einstellung ist entweder ein Neustart des Samba notwendig oder Du wartest ein bisschen; Samba liesst seine Konfiguration von Zeit zu Zeit (15 Minuten?) neu ein. > >> Habe hier einige Dokumente von ueber 500 Seiten, was Windows > >> nicht schaft, da die Druckdatei anscheinend zu gross ist... > >> (ueber 500 Mbyte) Also achte darauf, dass sowohl /tmp als auch /var/spool/lpd/hplj4 die Datenmenge aufnehmen kann. Wird gerne uebersehen und dann wundert man sich, warum nichts aus dem Drucker rausfaellt. > >Also soll es ein reiner Druckerserver fuer Windows-Rechner > >werden. > > Jein... muss/will auch von Linux-Rechnern aus drucken... > > >Ich wuerde doch da die Aufbereitung der Druckerdaten den Win-PC > >ueberlassen, die koennen das sowieso am Besten. Und diese Daten > > Gut, aber ich habe versucht, mit swat den Printer zu > configurieren, aber das geht nicht, weiil er beim updaten jedesmal > meine smb.conf zerfleddert... Jaja... Das ist mir mit meinem vi noch nicht passiert. Da wuerde ich mich beizeiten umstellen. > Soll ich dann den 'lpd' als reinen Print-Server configurieren und > generell die Aufbereitung auf den Client-Maschienen machen? Ich mache das immer so. Vielleicht bin ich auch nur zu faul, mich an CUPS zu gewoehnen, vielleicht fuehle ich mich bereits dadurch abgestossen, dass fast alle Leute das Teil "Kabbs" nennen und dabei vergessen, dass das "U" fuer "Unix" steht. > Da der Print-Server nur eine kleine (fast ausgediehnte) Maschine > ist, wohl zu empfehlen oder? Klar. Ist schlank und tut's. Die Druckertreiber liegen bei mir auf den Windows-Maschinen und bereiten die Druckdaten dort auf. Mit ein wenig Geschick kannst Du die Installation ebenfalls bequem ueber Samba miterledigen lassen, aber bringe Deine Maschinen erst mal so zum Laufen, dann sehen wir weiter. Fiel Ervolk! ;-)) Gruss Peter Blancke -- Nachtwaechter ist der Wahnsinn, weil er wacht... -- H�ufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

