On Sat, Feb 15, 2003 at 06:52:19PM +0100, Rainer Ellinger wrote:
>...
> > Das mag mit Einschraenkungen fuer Leute gelten die fuer Debian Pakete
> > entwickeln, aber wenn du ganz normal Software entwickelst dann willst
> > du oft ein stabiles System und nicht die allerneueste System-Software
> > mit den allerneuesten Bugs.
> 
> Wenn ich heute ein Projekt starte, in welcher Software-Umgebung wird 
> das mal laufen m�ssen? KDE2.2 oder KDE3.+? gcc 2.95 oder gcc 3.+? Ich 
> glaube, die meisten Softwareentwickler brauchen die Versionen aus 
> Unstable. Auch gerade wg. der Bugs. Insbesondere, wenn diese sich bis 
> zum Erscheinen der eigenen Software als "Feature" halten und man 
> deshalb darum herum arbeiten muss.

Evtl. brauchst du von bestimmten Dingen aktuellere Pakete, aber bei 
_vielen_ Projekten sind die Pakete in woody immer noch vollkommen 
ausreichend.

> Ich sehe auch nicht, dass Unstable so gef�hrlich oder unbenutzbar ist. 
> Unstable ist nur mehr Arbeit. Wenn Du genug Pakete auf dem Rechner hast 
> knallt es quasi t�glich. Dabei geht es im wesentlich nur um's Paket-
> management und ganz simple Bugs, z.B. �berschneidungen bei Dateinamen.
>...
> Nur Otto Normalo, den man gerade erst auf die Einfachheit von "update; 
> upgrade" heiss gemacht hat, kann man damit nicht konfrontieren. Deshalb 
> ist er auch der erste, dem ich "Unstable" sage, weil er "Entwickler" 
> sagte. Was nicht ausschliesst dar�ber hinaus Stable zu verwenden, denn 
> Entwickler haben �fter mehrere Systeme. Schliesslich sollen Mail&Co. 
> bequem und schmerzfrei funkionieren. 

Zum einen sind Leute die Software entwickeln nicht zwangslaeufig Leute 
die sich mit unstable-Bugs rumplagen moechten. Nur weil jemand seinen 
Lebensunterhalt mit der Entwicklung von Java-Programmen verdient heisst 
das noch lange nicht dass er auch Spass daran hat Stunden damit zu 
verbringen sein System wieder zum Laufen zu bringen wenn z.B. die 
PAM-Pakete in unstable komplett broken sind (ist schon einmal 
vorgekommen).

Daneben scheint mir dass du noch nie selber ernsthaft Software
entwickelt hast. Nichts ist ekliger als eine sich staendig aendernde
Umgebung. Es gibt genuegend Probleme bei der Softwareentwicklung, aber
normalerweise hat man wenn etwas nicht mehr funktioniert einfach die
Moeglichkeit die letzte funktionierende Version aus dem CVS auszuchecken
und dann zwischen den beiden Versionen nach dem Problem zu suchen. Die
Vorstellung dann feststellen zu muessen dass das Problem nicht in der
eigenen Software liegt sondern ein neuer Bug in glibc, Kompiler,
Bibliotheken o.ae. ist ist nicht wirklich schoen.

> [EMAIL PROTECTED]

Gruss
Adrian

-- 

       "Is there not promise of rain?" Ling Tan asked suddenly out
        of the darkness. There had been need of rain for many days.
       "Only a promise," Lao Er said.
                                       Pearl S. Buck - Dragon Seed


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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