Joerg Arlandt wrote:
Am 28.02.2003 21:51 schrieb Andreas Behnert:

echo "4 4 1 7"> /proc/sys/kernel/printk
Aleks

Diese Geschichte ist nicht von Dauer, sp�testens beim t�glichen Cron-Durchlauf gegen 6 Uhr steht da wieder der Standard-Wert des klogd (7) drinnen :) Wie schon jemand geschrieben hat - /etc/init.d/klogd ist der Platz zum �ndern des console log level ...


Warum?

Ich habe es zugegebenerma�en unter Woody noch nicht versucht, aber unter Potato war das damals nicht m�glich da irgendein Proze� - das d�rfte der t�gliche "sysklogd restart" gewesen sein - den Wert wieder auf die Standard-7 setzte. Die /etc/init.d/klogd gab es noch nicht und klogd wurde in der /etc/init.d/sysklogd mit abgehandelt, IIRC. Und ein "/etc/init.d/sysklogd restart" wurde (wird) t�glich ausge- f�hrt, nach der Rotation der Logfiles. Unter Woody wird der klogd extra behandelt, ein "/etc/init.d/sysklogd restart" startet den klogd nicht neu und so k�nnte das jetzt mit dem einmaligen 'echo "[n] 4 1 7"> /proc/sys/kernel/printk' ja sogar funktionieren :) Wie auch immer, seitdem mir aufgefallen ist dass das Start-Stop- Skript zum Selbst-Verbiegen gedacht ist (Startparameter) steht da immer ein "-c1" beim klogd mit drinnen und gut ist's, egal unter welchem Debian-Release ...

Man die Werte auch wie folgt auf Dauer angeben:

#
# /etc/sysctl.conf - Configuration file for setting system variables
# See sysctl.conf (5) for information.
#
#kernel.domainname = example.com
#net/ipv4/icmp_echo_ignore_broadcasts=1
kernel.printk = 2 4 1 7
#
#

Da werden die Werte des obigen Echo-Befehls automatisch beim Booten gesetzt.

Wer mehr wissen will > man sysctl

Oder hat die andere L�sung sonst noch Vorteile?

Potato: Das k�nnte auch mit dem sysklogd-Restart zusammenh�ngen, denn die sysctl.conf-Werte werden in der /etc/init.d/procps.sh gesetzt und diese wird AFAIK nur einmal beim Booten ausgef�hrt. Wenn bei einem "/etc/init.d/sysklogd restart" der klogd neu gestartet wird benutzt er wieder seine Standard-7 als console log level, egal was in der /etc/sysctl.conf drinnensteht. Woody: Da wie schon geschrieben der klogd ein eigenes Startskript benutzt k�nnte das mit der sysctl.conf hier wirklich funktionieren.

Der sicherste Weg ist aber meiner Meinung nach noch immer das
Mitgeben des Parameters in der /etc/init.d/klogd, denn "-c" ist
genau daf�r gedacht. Das Ergebnis kann man sogleich mit "cat
/proc/sys/kernel/printk" bewundern und diese Konfiguration �ber-
steht garantiert jegliche Art von Restart ...  :)


Gru�, ab


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