On Fri, Mar 07, 2003 at 10:42:22PM +0100, Stefan Wenskat wrote:
[...]
> Das Problem ist folgendes:
> 
> Ab ca. 21.00 Uhr f�ngt meine Uhrzeitanzeige zu spinnen an, d.h. sie 

S�uft dein Rechner und ist ab 21 Uhr voll? ;-)

> springt mit einem Mal um 60 - 70 Minuten in die Zukunft. Aus 21:12 wird 
> 22:37 usw.. Wenns genau 60 Minuten w�ren, w�rd ich sagen , ok, das alte 
> Problem mit Hardwareclock und Zeitzoneneinstellung. Aber das ist es 
> nicht. Zuerst dachte ich, das liegt an der Distribution. Aber unter 
> allen Distris, sei es SuSe, RH, Mandrake oder Debian tritt dieses 
> Ph�nomen auf. Dann schob ich die Schuld auf KDE, aber Pustekuchen, auch 
> unter init 2 tritt dieses Ph�nomen auf.Es �ussert sich  folgendermassen: 
> auf tty1 geb ich in der Shell: while true; do date;done ein. Ausgabe ist 
> ungef�hr:
> 
> 23:20:20
> 23:20:20
> 23:20:20
> 23:20:20
> 23:20:20
> 23:20:20
> 0:23:25
> 23:20:21
> 23:20:21
> 23:20:21
> 23:20:21
> 23:20:21
> 
> Die abweichende Zeile tritt etwa alle 60 s auf, mal doppelt , mal nur 
> einmal. Leider wirkt sie sich auf alle m�glichen Berechnungen aus, sei 
> es Durcchschnittsberechnung vom Netzwerktraffic oder Wartezeit des 
> Screensavers. K�nnt ihr euch vorstellen, was das f�r z.B. KDE mit 15 min 
> Screensaverzeit bedeutet?
> 
> Das Problem ist: Es f�llt mir nur auf, wenn ich Linux verwende, unter 
> W2k passiert nichts. Die einzige Erkl�rung, die ich noch habe ist ein 
> Fehler meiner RTC auf dem Mainboard, die von Linux bemerkt, von dem 
> "fehlertolerantem" W2k aber �bergangen wird.

Hmmm, eigentlich ist die RTC im laufenden Betrieb unwichtig. Das
Userland liest die Zeit nicht aus der HW-Clock sondern aus dem Kernel.
Dieser liest beim _starten_ die HW aus, um seine Zeit zu setzen.
Ok erwischt, es ist ein Startskript nicht der Kernel.

Zwei Sch��e ins Blaue, einer mehr einer weniger:
Ob bei diesem Verhalten, mit dem was ich oben sagte im Hinterkopf, das
Setzen von CONFIG_RTC=y im Kernel irgendwas bewirkt halte ich f�r sehr
fragw�rdig. Du kannst es ja trotzdem mal ausprobieren.

Ebenfalls einen Versuch wert w�re das Nutzen von ntp, welcher ja
bekannterma�en die Zeit nicht hart setzt, sondern zieht bzw. staucht.
Ob der das Ph�nomen allerdings _abf�ngt_ wei� ich auch nicht.
Sollte das mit ntp funktionieren ist es aber letztendlich auch nur ein
h��licher w�rgaround.

> Gibt es irgendwelche hilfreichen Vorschl�ge, die mir hier weiterhelfen 
> k�nnen? Das L�schen von /etc/adjtime wg. evtl Uhrzeitkorrektur bringt 
> mich auch nicht weiter.

Hoffe ein wenig geholfen zu haben, auch wenn es kein konstruktiver
Vorschlag war dem Problem auf den Grund zu gehen.


gruss
f


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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