Moin "Martin! "Martin v. L�wis" schrieb am Friday, den 14. March 2003:
> >, kein > >Dateisystem unterst�tzt Unicode, es gibt nicht mal eine interne > >Zeichensatzdeklaration, die den Zeichensatz angibt. > > Falsch. Man kann gut UTF-8 in Dateinamen verwenden. In NFSv4 ist > sogar festgelegt, dass Dateinamen in UTF-8 kodiert sind. Doch. Mit Unterst�tzen meine ich richtige auf- und abw�hrtskompatible L�sung. Das ist so nicht gegeben, der verwendete Zeichensatz wird nirgendwo deklariert. Dass NFSv4 UTF-8 eindeutig vorschreibt ist dagegen eine gute Tatsache. > >Alphabete mit > >nicht-lateinischen Zeichen wurden nach bestimmten Tabellen > >(NLS-Zeichens�tzen) in dem erweiterten (8-bit) ASCII verteilt. > > Falsch. Man kann sehr gut Multi-Byte-Zeichens�tze in Dateisystemen > benutzen; davon wird auch intensive gebrauch gemacht. Jain, sehr gut w�rde ich nicht dazu sagen, die Multi-Byte-Zeichens�tze verursachen im Prinzip die gleichen Probleme wie Unicode. > >W�hrend > >Probleme mit Zeichens�tzen den Windows-Usern spaetestens seit Win2k > >fremd sind, m�ssen sich Linux-Benutzer noch lange Zeit damit plagen. > > Ich bin nicht sicher. Redhat 8 geht in die richtige Richtigung: > Alle locales verwenden UTF-8, und das Problem ist gel�st. Nur bedingt: was ist mit der Umwandlung der vorhandenen Dateinamen? Und was ist mit Anwendungen, die nicht UTF-8-vorbereitet sind? Andererseits, man kann den alten Kram aus der Distribution rausoperieren und das Problem ist gel�st. > >Man > >ist in der Regel auf ein Zeichensatz beschr�nkt und muss die gesammte > >Umgebung auf eine andere Locale umstellen (und ausserdem �berall > >h�ndisch Fonts �ndern, sofern das nicht durch Toolkits wie Gt > >vereinheitlich ist), wenn man mit anderen Welten Kontakt aufnehmen will. > > Falsch. Das h�ngt von der anderen Welt ab: In der Regel ist die Windows, > und man kann f�r Dateisystemnamen die Mount-Optionen verwenden. Doch. Um die Umstellung der Umgebung kommt man nicht herum. Wenn es lediglich um die Dateinamen geht - die werden halt falsch angezeigt, aber i.d.R. trotzdem angenommen. > >Es gibt n�hmlich keinen Mechanismus f�r Abw�hrtskompatiblit�t (wie in > >Windows-XP), mit dem das System die Soll-Sprache einer Anwendung erkennt > >und aus dem System-Internen Unicode automatisch mit der Soll-Sprache der > >Anwendung kommuniziert. > > Falsch. Es gibt verschiedene solcher Mechanismen, etwa das X-Clipboard. Stimmt, das ist das wenigste. > > - Bei nicht-lateinischen Zeichens�tzen ben�tigen die Zeichen mehr > > Platz, somit schrumpft die maximale Stringl�nge beim gleichbleibenden > > reelen Speicherplatz (z.B. in Dateinamen). Womit wir fr�her oder > > sp�ter auf ein anderes Problem zusteuern, Beschr�nkungen, die man > > z.B. von Joliet kennt (64Zeichen) > > Falsch: Das h�ngt von den nicht-lateinischen Zeichen ab. Kyrillisch, > Armenisch, Hebr�isch usw. brauchen in UTF-8 geringf�gig weniger Platz > als UCS-2 (wenn im Text Leerzeichen vorkommen). Falsch. Z.B. kyrillische Zeichen verwenden andere Codes, auch wenn sie beinahe identisch aussehen. Sieh selbst nach. Gruss/Regards, Eduard. -- Wenn der Bauer das Schwein verhaut, hat es Schei�e wohl gebaut. -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

