Hallo,
man h�rt st�ndig auf diversen Newstickern (heise / pro-linux /...) viel von 
"SCO vs. IBM".
Kommentiert wird das ganze in entsprechenden Foren mit "die wollen gekauft 
werden", "nur hei�e Luft" und anderen optimistischen �u�erungen.

Aber irgendwie verstehe ich die Sachlage nicht ganz: SCO behauptet, Rechte an 
Teilen des Linux-Codes zu besitzen (Patentrechte). Novell behauptet nun aber, 
dass die fraglichen Teile gar nicht SCO "geh�ren", sondern ihnen selber, also 
Novell.
Sidn Patentschriften nicht offen zug�nglich? Gilt so etwas wie der "Freedom of 
Information Act" nicht auch f�r Patente? 
Warum hat dann noch kein Jurist nachgesehen, wer (Novell oder SCO) nun Recht 
hat? M�glicherweise, weil niemand wei�, welche Teile des Codes schlussendlich 
betroffen sind, aber woher wei� das Novell?

Kann man die GPL nicht gegen SCO anwenden? Oder verj�hrt deren Anspruch 
(sofern vorhanden) nicht? Denn die guten Leute hatten ganze 8 Jahre Zeit, 
Verst��e zu entdecken und entsprechend zu reagieren. Aufgrund 
stillschweigender Akzeptanz und aktiver Weiterverbreitung der Kernels 
(Verkauf eigener Distributionen) m�ssten die doch entweder stillschweigend 
bekundet haben, dass sie den Code zur Verf�gung stellen wollen oder aber ihr 
Anspruch m�sste erloschen sein, oder nicht?

Warum klagen Firmen wie IBM, SuSE usw. (die ja von SCO schon verklagt wurden) 
nicht auch in Amiland auf Unterlassung wegen �blen Nachrufes (denn immerhin 
liegen ja offensichtlich immer noch keine Beweise vor)? Oder auf 
"Schmerzensgeld", davon gibt es in Amiland ja f�r jeden etwas.

Was ist SCO f�r eine Firma? Die existieren doch nur noch, um ihre angeblichen 
Anspr�che geltend zu machen. Warum sonst entfernen sie nach der einstweiligen 
Verf�gung die gesamte deutsche Webseite?


--
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ):
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED]
mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

Antwort per Email an