Hallo Matthias, Am 00:04 2003-05-24 +0200 hat Matthias Peick geschrieben:
>Die Idee, Unicode oder UTF-8 als Basis einzusetzen, ist schon einmal eine sehr >gute. Zu glauben, dass allein damit alle Probleme gel�st sind, ist sehr naiv. Das glaube ich dir sofort... Habe mehrere sachen programmiert und finde keine vernuenftigen Infos wie man sowas UTF-8 kompatibel machen kann... Vor allem beim Mail-Client... >3. Verschiedene Zeichen k�nnen schon mal zu eckigen K�stchen werden, weil der >Font das nicht hergibt. F�nfmal hintereinander, dann ist das Wort richtig >unleserlich. Laufend der fall... >4. Unsch�n ist ganz sicher der h�ufige Fall, dass man auf der Tastatur gar >nicht eingeben kann, was man als Dateiname sieht. Ich brauche gar nicht auf >Chinesich oder Arabisch zu verweisen - T�rkisch und Polnisch tun es auch. >Sehr peinlich f�r den Admin, er wenn die Datei nicht gezielt anpacken kann, >weil die Tastatur es nicht hergibt. Kann ich nur zustimmen... Habe hier wegen diverser localer $USER Tastaturen fuer de, fr und en_GB und en_US nach arabisch und tuerkisch habe ich verzweifelt gesucht... Bis vor ein paar wochen, als ich bei PEARL eine franco-arabische Tastatur fand... (sollte jemand sowas brauche und in DE nicht finden, kann er sich per PM an mich wenden) Fehlt nuch noch eine Tuerkische... >5. DBs in UTF-8 aufbauen ist eine gute Idee, aber Oracle 8i kann nur Unicode >2.0, 4.0 ist aber aktuell. Viele gro�e Firmen haben aber noch 8i, weil es so >sch�n l�uft. Habe das gleiche problem mit postgresql >6. FTP und Samba geraten bei T�rkisch oder gar Chinesisch im Dateinamen ganz >sicher unter Stress - oder zumindest der Anwender. FTP weis ich nicht, aber samba, weshalb ich nfs verwende... (fuer tuerkisch) >7. Ein Umlaut ist eigentlich nie ein Umlaut, sondern nur purer Stress. >Einbyte-Zeichens�tze, Multibyte-Zeichens�tze, Zeichens�tze mit variabler >L�nge, MIME-Kodierung, XML-Entit�ten,... Die automatische Umformung muss >reibungslos klappen, sonst geht es sehr schnell hei� her. Verwende in E-Mails nur 'ae', 'oe' und 'ue'... >8. Wenn man es endlich auf dem Monitor hat, kann man sehr gl�cklich sein. Denn >jetzt darf man sich Vollzeit den Druckern widmen. Vollzeit ??? Bei mir sind es eher Ueberstunden... >10. Die Anwender k�nnen in der Regel keine 20 Sprachen. ;-)) >Alles in allem empfehle ich, trotzdem auf UTF-8 zu wechseln, damit endlich ein >wirtschaftlicher Leidensdruck, der ja zunehmend existiert, in eine Richtung >gelenkt wird. Dennoch muss man sich von dem Gedanken verabschieden, dass mit >der Umstellung auf diesen internationalen Zeichensatz alle Probleme gel�st >sind - man hat dann gerade den ersten gro�en Schritt getan. Das sehe ich auch so... Schoene gruesse Michelle -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

