On Saturday 26 July 2003 06:11, Andreas Sonnabend wrote:
[...]
> kann mir jemand ein Programm empfehlen mit dem ich den
> Datenstrom in/vom Internet angezeigt bekomme, innerhalb eines
> Netzwerkes und Hackerangriffe?

Du wills mindestens zwei Dinge.

Zum einen den Netzwerkverkehr angezeigt bekommen, das geht sehr gut 
mit iptraf und tethereal (Konsole) oder Ethereal (X-Window) und 
einigen anderen Werkzeugen.

Zum anderen, f�r eine Anzeige von Attacken aus dem Netz musst du 
erst einmal di in Frage kommenden Pakete herausfiltern, unter 
GNU/Linux �blicherweise mit einem Paketfilter wie iptables oder 
aber mit einem Network Sniffer / Network Intruder System wie Snort 
direkt erkennen. Die daraus generierten etwas aussagekr�ftigeren 
Meldungen kannst du mit fwlogwatch oder ACID sehr fein zu Reports 
zusammenfassen.

Die Programme n�tzen dir aber meiner Erfahrung nach herzlich wenig 
wenn Du nicht ein Mindestverst�ndnis von Unix / Netzwerksicherheit 
hast. Nur Anschauen macht noch nicht satt sagte meine Oma immer.
Erst mit der entsprechenden Bettlekt�re kommt nach und nach Licht 
in das Dunkel der Halbwissenheit und es f�ngt an Spass zu machen. 
Mal ganz abgesehen davon, dass Leute mit gutem Kenntnissen in 
GNU/Linux (Netzwerk)Sicherheit mehr und mehr gefragt werden. 
Stundens�tze von 150 bis 500 Euro die Stunde sind f�r dich 
vielleicht ein lohnenswerter Ansporn um sich mal so richtig bis 
�ber die Ellenbogen in der Materie zu vertiefen. *grins*

Empfehlen f�r eine ersten umfassenden Einstieg kann ich da zwei 
B�cher. 
Tobias Klein, Linux Sicherheit, dPunkt Verlag, circa 830 Seiten,
  52,-EUR, in Deutsch.
Rafeeq ur Rehman, Intrussion Detection with Snort (Advanced IDS
 Techniques Using Snort, Apache, MySQL, PHP and ACID), 
 Prentice Hall, circa 260 Seiten, 44,90 EUR, in Englisch
Beide B�cher sind gut verst�ndlich geschrieben, orientieren sich an 
praktischen Szenarien und erschlagen die jeweilige Thematik recht 
umfassend.

Genau das Richtige f�r die langen Winterabende, vor allem wenn man 
noch so ein, zwei Bastelkisten hat die als praktisches 
Experimentierfeld herhalten k�nnen. 
Wenn man dann seine ersten, nat�rlich rechtlich �berhaupt nicht 
zul�ssigen und von mir hier in aller �ffentlichkeit strikt 
abgelehnenten, Strikeback Rules gebastelt hat und seine erste eNTe 
von ihrem kl�glichen von Viren und W�rmern gequ�lten Dasein 
erl�sst und ihr mit vollster Befriedigung den Hals umgedreht hat, 
sp�testens dann f�ngt die Sache an Spass zu machen. Von der 
Befriedigung einem z�hen Hackerb�rschchen in einem stundenlangen 
Katz und Maus Spiel immer wieder welche auf die Flossen zu 
dreschen bis seine Finger vermutlich bereits die Form eines 
Salatbesteckes angenommen haben gar nicht erst zu reden. *GRINS*

Tsch�ss,
Thomas


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http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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