On Tue, 02 Sep 2003 05:58:11 +0200 Peter Schubert wrote:

> David Hansen schrieb:
>
>>On Tue, 02 Sep 2003 05:07:02 +0200 Peter Schubert wrote:
>>
>>>*Wer belangt eigentlich die wahren Urheber dieser jetzigen Entwicklung*?
>>>
>>>Die Redaktionen der Zeitschriften, die jahrelang nicht m�de wurden
>>>Monat f�r Monat neue Tipps zum Knacken jedes Kopierschutzes zu geben,
>>>nur um mit diesen - m.E. kriminellen Tipps - ihre Auflagen
>>>hochzuhalten. Schlagzeile: so knacken sie jeden Kopierschutz.
>>>
>>
>>Freue dich doch lieber, dass du dank dieser Kriminellen auch DVD's
>>unter Linux gucken kannst oder .wma oder .asf oder...
>>
> David, das sehe ich aber anders -
> Das ist doch wirklich nicht vergleichbar! Ein Raubkopierer, der
> kopiergesch�tzte CDs kopiert und vertreibt ist f�r mich nicht das
> Gleiche, wie einer, der ein Programm (dvdcss) entwickelt hat, damit
> wir unsere legal erworbenen DVD auch unter Linux ansehen konnten. Das
> ist genau, das, was die Politik aus mangelnder Kenntnis heraus tut,
> sie setzt diese Programmierer den kriminellen Kopierern gleich.

Das Problem ist, dass es sich nun mal nicht so genau trennen l�sst.
Die selbe Software, die du zum DVD gucken benutzt, benutzen andere, um
die DVD aus kommerziellen Gr�nden zu kopieren.

Noch ein gutes Beispiel ist der Mod Chip f�r die XBox.  Wie gro�
meinst du ist der Anteil derjenigen, die ihn benutzt haben, um Linux
zu installieren?

Oder mplayer, linken gegen Windows DLLs is bestimmt auch nach altem
Recht mindestens extrem zweifelhaft (ganz abgesehen von der Herkunft
dieser Libraries).

Ich bin recht dankbar, dass es diese "Kriminellen" gibt, weil die sehr
viel f�r die Nutzbarkeit von Linux als Heim- und Desktoprechner getan
haben.

Was Kopien von z.B. "Windows" oder "M$ Office" Produkten angeht, w�rde
es mich nicht wundern, wenn die in einem gewissen Rahmen gewollt
sind.  Wenn wirklich jeder Heimanwender zum Briefe schreiben mehrere
hundert � ausgeben m�sste,  w�re schon �berall (auch in den Betrieben)
OpenOffice installiert.

Wer vermutlich wirklich ernste Probleme mit den Raubkopierern hat,
d�rften Firmen sein, die f�r den Heimanwender produzieren
(z.B. Spiele).  Die haben es auch geschafft kopierte Spiele nahezu
nutzlos zu machen (meist �ber den Zugang zum Spiele Server).

> Das noch mehr in Unkenntnis schwimmende Volk tut das auch - f�r einige
> meiner Kollegen bin ich, da ich Linux-CDs ohne Ende verteile, *ein
> Raubkopierer*

Dann kannst du immerhin selber gegen die Unwissenheit vorgehen :)

Gru�,

David

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