Hi,

On Tuesday 16 September 2003 21:44, Jan Luehr wrote:

> ich habe ein kleines Problem mit einem Gateway. Um eine Adresse teilweise
> umzuleiten habe ich einige Ports mit einem DNAT versehen.

> iptables -t nat -A OUTPUT -p tcp --dport 443 -d 195.14.194.6 -j DNAT
> --to-destination 192.168.4.2
>
> Dieses funktioniert bei Verbindungen vom Gateway aus wunderbar, nur wird
> diese Regel von Verbindungen ignoriert die von anderen Computern an das
> Gateway kommen. Wo liegt der Denkfehler?

IMHO brauchst Du sowas wie:

$IPTABLES -t nat -A PREROUTING -p tcp -d 195.14.194.6 --dport 443 -j DNAT 
--to-destination 192.168.4.2:443
$IPTABLES -A FORWARD -p tcp -d 192.168.4.2 --dport 443 -j ACCEPT

Mit iptables durchlaufen Pakete *nicht* mehr alle "builtin chains", also nicht 
jeweils INPUT, FORWARD, OUTPUT in dieser Reihenfolge. Deswegen musst Du Dein 
DNAT-Forwarding �ber PREROUTING und FORWARD erledigen. Und deswegen 
funktioniert auch wohl Deine obige Regel bei ausgehenden Verbindungen, da 
diese von einem "local process" nur die OUTPUT-Chain durchlaufen m�ssen - und 
das erlaubst Du. 

Da Du auf eine "private" IP verweist, wirst Du vermutlich alle ben�tigten 
Module f�r Firewalling geladen und NAT (Masquerading) bereits korrekt 
aufgesetzt haben? 

Anmerkungen willkommen, iptables bringt mich regelm��ig durcheinander.. ;)

Gr�sse,
  Frank
-- 
 Frank Trenkamp                         frank at trenkamp.org
 GPG fprt: 5A0C 4AE9 74A5 51F0 2D34  E7DC 67FF 32C4 0357 5653
--
lately on /.:
> My record is 55 hours of straight coding.
Followed, no doubt, by six weeks of debugging.


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