On Friday 21 November 2003 16:59, Robert Richter wrote:
> Ich habe nun schon mehrmals versucht Debian auf meinem PC zu installieren.
> Jedesmal bleibe ich aber bei der Konfiguration des Systems h�ngen.
> Ich arbeite schon seit 1998 mit SuSE Linux habe aber mich schon immer f�r
> ein "ganz freies" Linux interessiert (ohne YAST-Lizenz und Co.).
>
> Als ich zum ersten Mal die Debian-CDs in der Hand hielt, habe ich mich
> schon auf das fertige Ergebnis der Installation gefreut. Doch was war --
> einige Software war schon ziemlich angestaubt (mit Fehlern und
> Sicherheitsl�cken die schon l�ngst in den neune Programmversionen behoben
> sind) und es fehlte mir an Unterst�tzung von meiner Hardware.
Hallo,
wenn das System �berhaupt installiert werden kann, kannst du einen aktuellen 
Kernel mit allen ben�tigten Optionen kompilieren und installieren.  Wenn du 
nicht wei�t, welche Module ben�tigt werden, hilft lsmod auf SuSE oder 
http://hardwaredb.suse.de 
Sicherheitsl�cken k�nnen �ber apt-get update und apt-get -u dist-upgrade 
behoben werden.
>
> Ganz anders bei SuSE Linux CD einlegen, konfigurieren, Hardware wird
> automatisch erkannt und bin dann ganz schnell beim KDM und kann mich
> anmelden. Ok, es gibt immer noch Probleme beim konfigurieren der
> FritzCardDSL, sie muss erst als ISDN Karte installiert werden und die
> CAPIDSL Treiber m�ssen noch nachtr�glich installiert werden. Auch die
> NVidia-Grafik"treiber" m�ssen noch nachtr�glich installiert werden.
>
> Trotzdem hab ich das System mit Suse in einer Stunde installiert und fertig
> konfiguriert. Was ich bei Debian bisher eben noch nicht geschafft habe.
> Na ja, nun habe ich aber auch die schlechten Seiten von der SuSE
> Distribution kennengelernt oder eher kennenlernen m�ssen. Erst h�ngt sich
> das System beim CD-Brennen mit K3B mit blinkenden LEDs an der Tastatur auf.
> Ich warte ca. 1/2h und es passiert immer noch nichts. Linux-Hotline
> (0190xx) angerufen(viel Geld bezahlt). Die konnte mir auch nicht
> weiterhelfen (Ich sollte etwas bei den GRUB-Bootparametern �ndern; ACPI und
>  so was). => Rohling futsch
>
> Neulich wollte ich mal den neuen 2.6er Kernel ausprobierten. Kompilieren
> ging gut. Aber beim installieren der mod-init-tools klemmts noch (Die
> Module vom ReiserFS konnten nicht geladen werden, weil die immer noch zu
> den alten Modulen gelinkt waren). Hab ja zum Gl�ck f�r den alten Kernel
> eine extra Bootoption bei Grub gemacht. Nun ging auch das laden des alten
> Kernels nicht mehr (modprobe.old: I am not the old version!-Die Meldung
> zeigt es jetzt noch beim booten an). Habe das System dann aber �ber die
> automatische
> Reperationsfunktion auf der SuSE DVD reparieren k�nnen (SuSE Linux 9.0).
Bei Grub kann man einen (alten) Kernel auch ohne eine eigenes Men� starten. 
Grub kann im Gegensatz zu LILO das Dateisystem lesen.
>
> Jetzt habe ich rausgefunden, dass es in YAST2 eine Funktion gibt die beim
> totalen Systemcrash den Benutzer immer noch eingreifen l�sst. Ob sie
> funktioniert konnte ich aber noch nicht feststellen, weil SuSE Linux jetzt
> nicht mehr gecrasht ist(zum Gl�ck). [Und ich dachte Linux ist absturzsicher
> - suse ist vielleicht nur BlueScreen sicher]
>
> Am Besten finde ich aber KNOPPIX/JOLLIX und Co. (Das waren die einzigen
> Debian-Systeme die bei mir im X-Window-System laufen ;-) ).
> Die Hardwareerkennung von KNOPPIX sollte vielleicht auch in Debian
> �bernommen werden?!
Du kannst auch eine KNOPPIX HD-Installation machen. KNOPPIX basiert auf Debian 
testing/unstable und ist daher nur f�r Desktop-Systeme geeignet.
>
> Ich hoffe dass ich irgendwann ein richtiges Debian/GNU (LINUX oder auch
> Hurd) bei mir zum laufen bekomme. Debian soll ja sehr stabil sein.
> Wenn es dann 100%ig klappt, werde ich auf Debian umsteigen.
Das einfachste ist wohl eine KNOPPIX HD-Installation.

Gru�
  Jakob


-- 
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): 
http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/

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