On Sun, Feb 15, 2004 at 12:31:30AM +0100, Pierre Gillmann wrote: > > Wei� vielleicht einer aus Insiderkreisen wann die stable von Sarge > > erscheint? Auf der Webseite ist ja noch kein genauer Termin bekannt. > > Vielleicht wisst ihr vielleicht > Wie Norbet schon sagte: Wenns fertig ist. > Zur Zeit fehlen einige Pakete von KDE in sarge. Ausserdem wird immernoch > flei�ig am neuen Installer gebastelt (bei dem es an Entwicklern und > Portierern fehlt). Am besten du lie�t mal die Debian-Weekly-News, da > kannst du dir ein Bild vom sarge-Status machen.
Ich finde man sollte wirklich �ber einen echten Release Plan mit einer Datumsangabe nachdenken. Hoffentlich entsteht jetzt kein Flamewar, so wie schon �fters in -devel zu dem Thema, sondern eher eine Diskussion, die man sp�ter evtl. nach -devel tragen k�nnte. Warum ein Release Plan? Nun, warum h�ngt den Sarge schon so lange in der Luft? Wenn ich mich recht erinnere fing alles mit der schleppenden Umstellung von gcc 2.9x zu gcc 3.x an. Dann konnte KDE 3 wegen der gcc Umstellung lange Zeit nicht in Sarge. Bei der "Gelegenheit" sollte dann auch gleich Gnome auf 2.x geupdatet werden. Nachdem jetzt diese beiden so gut wie in Sarge sind, soll aber noch unbedingt der neue Installer in Sarge enthalten sein. Sicherlich zu Recht, denn das erstellen der Bootfloppys hat u.a. den Release von Woody ziemlich lange verz�gert. Der installer ist aber noch nicht auf allen Plattformen einsatzbereit. Das f�hrt sicherlich dazu, dass man ohne einen Release Plan dazu verleitet wird, wieder irgendwelche gr�sseren Pakete in Sarge aufzunehmen. Diese sorgen wieder f�r Verz�gerung, z.B. k�nnte man ja jetzt Gnome 2.4 nachziehen und KDE 3.2 w�rde sich in Sarge auch gut machen. XFree 4.3 muss dann gleich noch mit rein etc. Wie s�he das ganze mit einem strikterem Release Plan aus? Der Release Manager gibt im voraus einen Termin f�r einen freeze und release raus. Alles was bis dahin nicht komplett drin ist, wird nicht in das Release �bernommen. Mit im voraus ist gemeint, dass schon jetzt der Freeze Termin f�r den Nachfolger von Sarge fest stehen sollte. Das ist sicherlich der ideal Fall und nur schwer in der Realit�t umzusetzen. Es w�rde aber die jetztigen Probleme etwas abschw�chen. Man muss nicht immer die gerade aktuellste Programmversion in einem Release haben, daf�r schreitet die arbeitet bei den anderen Projekte zu schnell voran. Aber uralt Programmversionen von vor zwei oder mehr Jahren weisen einfach Alterserscheinungen auf (Protokoll �nderungen, Bugs in alten Programmversionen, fehlende Hardwareunterst�tzung etc.). Backports sind eher ein Notbehelf, als eine wirkliche L�sung. Das d�rfte fast jeder kennen, der mehrere verschiedene Programme als Backports verwenden will oder muss (Stichwort: dependecy hell). Andere grosse Projekte (*BSDs, Mozilla etc.) arbeiten nach �hnlichem Prinzip und das ganz erfolgreich. -- -- Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/ Zum AUSTRAGEN schicken Sie eine Mail an [EMAIL PROTECTED] mit dem Subject "unsubscribe". Probleme? Mail an [EMAIL PROTECTED] (engl)

