Christoph L�ffler schrieb:
Also m.W. l�uft YaST2 genauso gut (oder schlecht) auf der Textconsole, wie es unter X11 l�uft. Also sollte man ohne X11 die gleichen Features haben wie mit X11.

Hat das schon mal jmd. probiert?

Ja.


Ich sollte mal f�r eine Firma eine SuSE 8.0 als Server installieren. Wie schon gesagt, es gibt Yast2 auf der Konsole mit denselben Funktionen wie auf X11. Nur wenn man keine Maus hat, mit der man die Optionen anw�hlen kann, ist man die meisste Zeit damit besch�ftigt, mit TAB die richtige Stelle zu selektieren, um weiterzukommen.

ACK. Das meinte ich u. a. mit dem ersten Absatz von <[EMAIL PROTECTED]>.


Also *echt* m�hsam. Dann die Sache mit den Sicherheitsupdates....
�ber YOU (Yast Online Update). Pfff, wer aptitude gewohnt und das Debian Paketmanagement kennt, wird die H�nde �ber dem Kopf zusammenschlagen, wie man diese Funktion tats�chlich soo schlecht umsetzen konnte.

Mit der 9.0 gab es ein zus�tzliches Problem: der defaultm��ig eingesetzte Mirror liefertete die RPMs per HTTP nicht mit dem entsprechenden MIME-Type, sondern als irgendwas wildes MS-m��iges. Erfolg war, da� das von den Firewalls geblockt wurde und die Anwender zu uns gerannt kamen, weil die Updates bzw. Paketinstallationen h�ngenblieben.

Nat�rlich lag das am Mirror, nicht an SuSE. Aber mit Debian-Mirrors
und apt habe ich so etwas noch nicht erlebt.

...Lade Paketinformationen herunter, dauerte (auf einem einigermassen schnellen Rechner) min. halbe Stunde.

Fairerweise mu� man dazu sagen, da� einige SuSE-Mirrors anscheinend die Download-Bandbreite drosseln. Versucht man, sich die Informationen manuell zu holen, dauert es ebenso lange. Mit einem lokalen Mirror geht das nat�rlich schneller. Trotzdem unverst�ndlich, weshalb Debian das locker hinbekommen, ein kommerzielles Unternehmen hingegen nicht.

und dann nur Yast2 auf der Konsole, *kopfsch�ttel*

:)


Ich habe dann meinen Chef davon �berzeugt, dass Debian da viel komfortabler ist, sich besser updaten l�sst und man nicht alle paar Monate eine neue Version kauft.

Dito. Die Kosten f�r das Release spielten zwar nicht die Hauptrolle, aber die bessere Wartbarkeit. Personalkosten sind ein Faktor, der irgendwann weh tut.

SuSE plattgemacht, Debian installiert; dabei hatte ich diesselbe Konfiguration, die ich auf Suse schon hatte, bei Debian in der halben Zeit gehabt und dank apt und security.debian.org gleich die Security Updates installiert.

Hier dauert ein Aufsetzen eines neuen Servers inklusive aller von uns gew�nschten Add-ons und Anpassungen < 1h, und das ist noch zuviel. Ich habe mir ein Skript zusammengestoppelt, das die meisten Aktionen automatisiert. FAI [1] l�uft in einer Testumgebung und wird die n�chste Ausbaustufe.

Eine spa�ige Begebenheit hinsichtlich SuSE konnte man neulich �brigens
erleben, wenn man www.suse.de aufrief. Dann landete man auf der
amerikanischen Site und mu�te die deutsche explizit �ber eine
DropDown-Box am rechten Rand aufrufen. Inzwischen ist das korrigiert,
aber www.suse.de/de/ finde ich immer noch eine lustige L�sung.

[1] http://www.informatik.uni-koeln.de/fai/

--
Viele Gr��e "versuch das mit einer anderen Distribution" Kai


--
Haeufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ): http://www.de.debian.org/debian-user-german-FAQ/


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