Julius Plenz <[EMAIL PROTECTED]> schrieb am 25.04.04 17:26:39:
> 
> * Kai Hildebrandt <[EMAIL PROTECTED]> [2004-04-24 16:37]:
> > Ich habe versucht, die restricted bash als Login-Shell f�r einen
> > speziellen Benutzer einzurichten. Dazu habe ich ihm als Login Shell
> > /bin/rbash gegeben, was ein symbolischer Link auf bash ist.
> 
> Mal nicht auf das Problem bezogen: Ist eine rbash nicht ziemlich
> unsinnig? Ich habe hier lokal das Experiment gemacht und einen User
> erzeugt, dessen Shell ich auf /bin/rbash gesetzt habe.
> 
> Jetzt wurde ich per su - xy zu dem Benutzer und hatte ein rbash. Aber:
> Ich habe Vim gestartet, dort :set shell=/bin/bash gesetzt, dann :shell
> eingegeben und -- hatte eine Shell. Nix rbash, ein echte Bash, wenn
> auch keine Login-Shell.
> 
> Das wirft jetzt eine Frage bei mir auf: Bringt so eine rbash �berhaupt
> etwas, wenn man sie so leicht umgehen kann?
> 
Na klar bringt sie was:

* Es d�rfen keine Shellvariablen ge�ndert werden
* Das Verzeichnis darf nicht gewechselt werden

Die von dir genannten Einschr�nkungen werden auch von der Manpage als Warnung 
aufgef�hrt, deshalb:

Man muss ein Extra bin-Verzeichnis anlegen und die PATH-Variable anpassen und zwar so, 
dass keine Shell mehr erreichbar ist. Die Konfigdateien macht man readonly (owner: 
root) und das Ganze ist dann schon recht sicher.

Hiesige Anwendung: Einem wenig zu vertrauendem User soll entfernter cvs-Zugang 
eingerichtet werden, ohne das Zugriff auf das System erfolgt. pserver ist zu unsicher 
und deswegen l�uft es nun �ber ssh. Das einzige ausf�hrbare Binary des Nutzers ist cvs 
und es funktioniert. :-)


Gru�
  Kai
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