Alexander Fieroch <[EMAIL PROTECTED]> writes: > kann mir einer sagen, worin der Unterschied zwischen der ISO-8859-15 > und der UTF-8 Zeichenkodierung besteht?
Dazu wurde ja schon einiges gesagt. Allerdings kann ein Zeichen, das mit UTF-8 kodiert wurde, bis zu sechs Bytes lang sein. Erfunden wurde UTF-8 Ãbrigens, auch wenn das bei deiner Entscheidung sicher keine Rolle spielt, von Brian Kernighan, dem Unix-Gott. > Welche sollte man eher benutzen? Wenn du keine konkreten Anforderungen hast, die dagegen sprechen, solltest du meines Erachtens auf jeden Fall UTF-8 nehmen. Das ist ein bisschen vergleichbar mit IPv6: Alle[*] finden es gut und zukunftsweisend, viele Programme sind schon darauf eingestellt, aber keiner[*] macht sich die Arbeit, damit anzufangen, es zu nutzen. Ich habe ein Desktopsystem seit Monaten auf de_DE.UTF-8 und einen Abteilungsserver auf en_US.UTF-8 eingestellt (beide Debian/testing) und auch schon vorher mit UTF-8 rumprobiert. Ich kann nur sagen, dass es bis auf wenige UnschÃnheiten[**] (Showstopper hatte ich bisher keine) wunderbar funzt; und Bugreports helfen ggf. auch, denke ich, Debian besser zu machen. Die Konfiguration beschrÃnkte sich bei mir darauf, das locales Paket mittels debconf entsprechend einzustellen. language-env habe ich vor lÃngerem probiert, das war mir zu intrusiv und ohne es, lÃufts bei mir, wie gesagt, absolut zufriedenstellend. cheers, andreas [*] Mir ist klar, dass das zu pauschal ist. [**] zb. Umlaute in Textdateien, die aus dem Upstream kommen etc.

