Hallo Michael, [...]
> Es unterst�tzt das SIP-Protokoll, das schein H.323 so langsam den Rang > abzulaufen. Ja. H323 ist tot. Allerdings hat SIP noch einige Kinderkrankheiten, wie etwa die nicht spezifizierte Verschluesselung. Nun gut, vielleicht ist das ja von den internationalen Telekom-Behoerden auch nicht gewuenscht. Ich wuerd gerne meinen outgoing Paket-Stream mit dem public key meines Gespraechspartners verschluesseln koennen und umgekehrt. Dann haetten die Schlapphuete keine Chance mehr. Aber so weit sind wir noch nicht. Das problem ist nur, wenn Siemens und die ganzen grossen Fritzen der Branche ihre Hardwarekisten ohne diese Verschluesselungsoption konstuieren. Dann wird sowas schwierig. Vielleicht sollte die Community da einfach ein Stueck voran gehen. Das Motorola CN620 hat ja fuer diese Zwecke einen VPN-Client drin. Das ist natuerlich auch eine Loesung. Allerdings geht die Crypto dann nur bis zum SIP-Provider, und nicht bis zum Gespraechspartner. Interessant waere eine Protokollerweiterung analog zu TLS... > Es meldet sich nicht beim dcop-Server an, damit ist es IMHO erstmal nicht > prokuktiv einsetzbar, hab es den Jungs bereits auf die Wishlist > geschrieben ;-) Die Jungs... Es ist nur einer. Und ich habe den Eindruck, dass er sich nicht wirklich um unsere Wishes kuemmert. Ich hab naemlich auch schon mal solche Emails an WIRLAB geschickt. Mika, der Oberguru von dem Verein (WIRLAB ist ein Labor der Uni Tampere in Finland), hat gemeint, nun ja, vielleiiiicht wuerden sie ja evtl. irgendwann mal den bugzilla von KDE benutzen. Aber eben nur vielleicht, weil man ja eigentlich gar kein KDE-Tool bauen will, sondern nur einen allgemeinen Linux-Client fuer SIP. Vielleicht findet sich ja jemand, der mal den einen oder anderen Mannmonat bezahlt. Heute hab ich den SIP-Client aus dem Hause Siemens unter Windoof ausprobiert (www.mysip.ch). Schoen, aber noch nicht so richtig fuer eine Anbindung an SipGate geeignet... Naja, vielleicht wirds ja noch, Siemens ist ja gerade dabei, auf den Zug aufzuspringen. > Du brauchst einen Server, der diese SIP-Funktionalit�t zur Verf�gung > stellt. Zur Zeit gibt es einige kostenlose Anbieter. Dabei heisst > 'kostenlos' 'kostenlos innerhalb der eigenen Netzinfrasturktur'. Sowohl in > einer letzen c't als auch im Linux-Magazin waren ausf�hrliche Artikel. kostenlos heisst, dass Du beispielsweise bei SipGate (da hab ich meinen Account) fuer den Account nix zahlst. Du kannst dann auch mit anderen SIP-Teilnehmern telefonieren. Also innerhalb des SipGate-Netzes und innerhalb der Netze anderer VoIP-Provider. Wenn Du ins Festnetz oder in Handynetze telefonieren willst, musst Du den SipGate-Account eben aufladen. SipGate ins dt. Festnetz geht sogar fuer 0,89 Ct / Min, wenn Du einen bestimmten Tarif waehlst. Noch ein anderer Tip: Je nachdem, wo Du wohnst. Kabel Deutschland bietet fuer einige Stadtteile in deutschen Grossstaedten das Kabel rueckkanalfaehig an. Da zahlst Du dann fuer die gesamte Flatrate zwischen 12 und 20 Euro, ohne zusaetzliche Gebuehren. Und es gibt das Kabelmodem auch als AccessPoint fuer WLAN. Dann sparst Du dir die Telekom komplett. Ich hoffe nur, dass Kabel diese Plaene etwas intensiver verfolgt. Dann koennte sich die Teuerkom ueberreden lassen, DSL ohne die obligatorische Grundgebuehr anzubieten. Dann telefoniert man ueber IP/DSL ohne Grundgebuehr... > Nimm dir einen web.de Account und plaudere mit anderen web.de-Leuten > kostenlos. Zahle in's deutsche Festnetz ca. 3.5 Ct pro Minute. F�r dich > d�rfte das interessant sein, oder? s.o. > Und doch braucht kphone eine dcop-Anbindung. Damit wird es m�glich die > Anwahl etc. aus kaddressbook bzw. kontakt zu steuern. Wer setzt sich hin und hackt es zusammen? Klar: Cool waere es schon. Aber noch ein bisserl cooler waere es, wenn man diese Applikation zu einem einheitlichen Telefonie-Frontend machen wuerde: Also, wenn man das ant-phone auch noch mit ansteuern koennte. Hier sind kreative Hacker mit ueberschuessigen Freizeitressourcen gefragt :-) Viele Gruesse, Markus

