On Wed, 2004-09-29 at 16:57, Martin Werthm�ller wrote:

> > Zu dem Setup: Woody hinter DSL-Router.

      ISP
       |
    Router
       |
    w.x.y.z/26
       |
     Woody
       |
  192.168.2.0/24

> > 
> > Nachdem ich kurzerhand die MTU der Debian-Kiste auf 1492 gesetzt habe, konnte 
> > ich einige Seiten wieder aufrufen. 
> > 
> Genau das meinte ich. Ein Packetfilter-/Firewall Setup, welches das
> Internet *Control* Message Protcol komplett blockt. Damit werden die ICMP
> Meldungen Deines Routers geblockt, mit denen er der sendenden Seite
> mitteilt, da� die Pakete zu gro� sind.

Der Router ist von einem gro�en deutschen Internet-Provider konfiguriert
worden, ein Firmennetz ans Internet anzubinden. Dort befindet sich
keinerlei Filter noch irgendwelche NAT-Konfigurationen.

Auf der Firewall (ja, erst hier wird man ein wenig gefiltert!) gibt es
nur Regeln f�r den durchgeleiteten Verkehr (NAT) ansonsten stehen dort
eh keine Dienste zur Verf�gung, somit ist alles INPUT und OUTPUT offen!

ICMP-Pakete jedweder Art kann ich von und zu der Maschine senden...

> 
> > Also gibt es doch Probleme, wenn die MTU zu hoch ist.
> >
> Nat�rlich. Allerdings liegt die eigentliche Ursache nicht an der zu gro�en
> MTU, sondern an den (IMHO) falsch konfigurierten Packetfiltern, die das
> 'b�se' ICMP komplett blocken.

Ich wei�, das sie falsch konfiguriert sind - 
Schlie�lich steht alles offen ;-)


> 
> Du hast nat�rlich recht, da� seitens des Kunden die einzige "L�sung" darin
> besteht, seine MTU entsprechend herunterzusetzen.

Stimmt! Aber ich kann dir versichern, das es nicht an irgendwelchen 
Firewall-Regeln liegt!

Meinst du etwa, der ISP filtert f�r mich irgendwelche Pakete? 
(Ich bezahle ihn definititv nicht daf�r!)

Wo ist der Unterschied zwischen 

ebay.de (erreichbar mit mtu 1492)
und
commerzbank.de, map24.de, deutsche-bank.de (mtu 1492 = geht nicht) ?

Gru� Richard




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