Hi,
André Schnabel wrote:
> War ein sehr unrühmliches Kapitel in der Projektgeschichte (vor etwas
> über einem Jahr). Damals wurden einige Monate nach der CoLead Wahl
> Vermutungen geäussert, dass Wahlmanipulation betrieben wurde. Diese
> wurde mir gegenüber privat geäussert (war aber auch unterschwellig auf
> den Listen zu vernehmen). Den konkret geäusserten Vorwurf konnte ich
> entkräften (auch wieder privat, ohne personenbezogene Daten rauszugeben).
>
> Ok .. zu einem sehr grossen Teil wird durch die jetzt aufgestellten
> Regeln unterbunden, dass es überhaupt zu solchen Vorwürfen kommen kann.
> Komplett ausschlessen kann man es aber nicht.
Nein, ausschließen kann man solche Vorwürfe nicht. Jeder kann immer
Gerüchte ausstreuen. Und, wie du es getan hast, kann ein Wahlbetreuer
diese versuchen mit seinen Daten zu widerlegen. Manchmal gelingt das,
aber wenn das Gerücht aber nur dunkel und unbestimmt genug ist, wird ihm
das nicht gelingen.
In diesem Sinn nutzen die nicht-öffentlichen Daten wenig. Durch ihre
Aufbewahrung sieht sich der Wahlbetreuer zu einer Rechtfertigung
verpflichtet und die Wahl bleibt in einem schwebenden Zustand, da
suggeriert wird, die Daten wären ja noch da, man könnte sie prüfen. Nur
wer und zu welchem Zweck? Den gewählten Colead als unrechtmäßig
dazustellen? Dem Wahlbereuer einen Denkzettel zu verpassen? Beides ist
nicht in meinem Sinn.
Mir erscheint es dann vorteilhafter mit Ablauf einer gewissen Frist die
Daten zu löschen, die Wahl ist und bleibt gültig, selbst wenn beweisbar
manipuliert worden wäre. Stattdessen hat man zumindest den Vorteil, dass
das Abstimmungsverhalten nicht mehr veröffentlicht werden kann.
Gruß,
--
Michael Thomas Kirchner
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