Hallo Ingo,

es geht um "arbeitende Menschen". Auch MS hat normalerweise versucht zu verhindern, dass mehrere Versionen parallel koexistieren.

So etwas ist im Arbeitsprozess NICHT hinnehmbar (und wurde auch umgangen).

Man arbeitet über lange Zeit mit einer Programm-Version, kennt die Probleme und die Work-Arounds und will trotzdem die Vorteile neuer Versionen kennenlernen bzw. (hier) die Entwickler mit Tests unterstützen.

Dazu braucht man dann entweder einen dedizierten Test-PC oder die von mir gewünschten Möglichkeiten.

Am 06.12.2006 21:57 schrieb Ingo Göppert:
> ist, weiß sie, "wo sie hingehört". Und dann kann sie auch automatisch
> updaten.

hä?! Tut mir leid, aber ich versteh grad nicht wie du mich jetzt
verstanden hast :-(

Dass Du meinst, das automatische Update würde verlangen, dass alte Versionen gelöscht werden.

Für mich war schon immer klar das die neue Version die alte
überschreibt. Da brauche ich keine Warnung dafür.

Hast Du schon mal lange Texte geschrieben und erlebt, dass das nächste Minor Update die Kapitelnummerierung kaputt gemacht hat?

Ich versuchs trotzdem nochmal:

Ich auch. ;-))

Du hättest gerne das (zumindest) die Testversionen eine evtl. vorher
schon installierte Version nicht überschreiben. Richtig?

Nein. Ich hätte gerne die Wahl, dass ich das selbst entscheiden kann, wenn ich "Benutzer definiert" wähle und sonst zumindest eine Warnung (oder wenn es Dir lieber ist: einen Hinweis) bekomme.

Problem dabei:
Man erzeugt eine neue Testversion, diese wird getestet und für gut
befunden. Jetzt darf man keinesfalls hingehen und diese Version wieder
verändern und dann neu zum Download als "Endversion" bereitstellen.
Dabei kann schließlich wieder was schiefgehen, die ganze Testerei wäre
für die Katz gewesen.

Also, beim letzten Mal (2.0.4) war's so, dass die letzte RC z.B. bei "Hilfe, Info..." die Version 2.0 angezeigt hat. Ich hab' sie gelöscht und die stabile Version installiert, und die zeigte dann die Version 2.0.4 bei mir an (was ich unbedingt haben wollte).

Also, unverändert war die also nicht.

Lösung:
Man gibt potenzielle "Endversionen" zum Testen raus, wenn die OK sind
wird nur die Installationsdatei umbenannt.

Ein Problem bleibt:
Die Testversion verhält sich so wie man das von der Endgültigen
erwartet: Sie überschreibt die Vorgängerversion.

Wie soll das nun benutzerfreundlicher werden? Der nicht-Tester muss sich
doch um nix kümmern, er muss nur die jeweils geprüfte Version
installieren und ist dann sicher das er nicht mehrere Versionen auf der
Platte hat.

Hm, wie gesagt, wir sind arbeitende Menschen...

Der Tester geht das Risiko ein sich als einzige Version eine Version mit
schwerwiegenden Fehlern zu installieren. Selber schuld. Ich nutze dafür
VMware, nicht meine normale Installation.

Na ja, welcher normale Windows-Benutzer verwendet VMware oder VirtuelPC o.ä.?

Wenn wir von allen, die OOo benutzen und mit Tests unterstützen wollen, eine IT-Ausbildung verlangen, dann haben wir bald nicht mehr viele OOo-Benutzer und Unterstützer.

Selbst MS hat es besser vorgemacht: Bei der Installation einer (neuen) Windows-Version (Vista hab' ich noch nicht getestet, soll aber auch so sein) werden vorhandene Installationen gesucht und dann wird dem Benutzer die Wahl überlassen, ob er eine der Versionen updaten oder Win neu installieren will.

Das ist Benutzer-freundlich. Und man könnte es ggf. auf die "Benutzer definierte Installation" beschränken, die Warnung ansonsten vorausgesetzt.


So, zu dem Thema ist eigentlich genug gesagt, mir geht's um Benutzerfreundlichkeit und um die Akzeptanz von OOo. Ich glaube, die wird durch das kritisierte Feature gemindert.

--
MfG

Günter Marxen

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