Hallo zusammen,

Jörg Schmidt schrieb:
Hallo Mathias, *,

Mathias Bauer schrieb:
Was ist daran so schlecht, wenn Umsteiger es leichter haben?
Und gerade
der Pinsel ist ein Beispiel, dass man es den Umsteigern
leichter machen
kann, ohne irgendwas zu verschlimmern. Für den kundigen
Anwender tut er
nämlich das Gleiche wie die Gießkanne. Und die wirst du doch nicht
verteufeln wollen?

Ich halte den Pinsel für eine prima Idee für Anwender, die halt nicht
mit Styles arbeiten wollen. Und diese haben genauso ein
Recht, dass man
ihre Arbeitsweise respektiert und ihnen ein möglichst komfortables
Arbeiten ermöglicht.

[..]

Und ein
*fehlender* Pinsel kann unmöglich ein Qualitätsmerkmal sein.

'OOo ohne Pinsel' stand für das konsequente Vorlagen-Konzept, 'OOo mit
Pinsel' könnte es auch tun, tut es aber nicht. Und genau hier hat OOo
eine Chance verspielt den Nutzer sanft zum Besseren zu leiten, das ist
das Problem.

Der Pinsel ist ein ungeeignetes Beispiel. Er ist in OOo besser als in Word, denn er überträgt Vorlagen (falls vorhanden).

Wenn es wirklich ums Konzept ginge, dann dürfte die Nummerierungsschaltfläche nicht in der jetzigen Weise arbeiten, sondern müsste automatisch eine Vorlage benutzen oder eine Vorlage "unbenannte Nummerierung" erzeugen und entsprechend müsste die Fett-Schaltfläche die Vorlage "stark betont" benutzen oder eine Vorlage "unbenannte Zeichenvorlage" erzeugen. Solches wäre technisch sicher möglich gewesen, der Umsteiger hätte keinen Unterschied bemerkt und für OOo-Kenner läge die Vorlage nur einen Klick entfernt. Statt dessen wurden aber harte Formatierungen realisiert. OOo (und schon SO) waren daher von Anfang an inkonsequent.

Diese Inkonsequenz findet sich in Draw/Impress auch in den Textrahmen. Rahmen selbst als Vorlage, aber Zeichen und Absätze nur harte Formatierung.

Oder bei Tabellen. Wie lange gibt es schon den Ruf nach Tabellenvorlagen?

Mich stört, dass manche Dinge zu hektisch und unüberlegt übernommen wurden. Beispiel: nicht abschaltbarer Seitenbereich in Draw; völlig überladener Arbeitsbereich in Impress; anderes Klickverhalten im Arbeitsbereich als sonst; aufspringende Symbolleisten, die immer im Weg sind oder angedockt das Dokument verrutschen; Einführung eines völlig neuen Zeichenobjekte-Typs; Streichen von Features (etwa wie "Animation entlang eines Pfades").

Software wird nicht besser, wenn man nur Bug-Beseitigung betreibt. Da ist ein ausgewogenes Maß zwischen neuen Features und Fehlerbeseitigung erforderlich. Bitte nur nicht eine solche Hektik wie zur 2.0. Der jetzige Weg beim neuen Chartmodul ist schon viel besser. Zwischenversionen, die man ausprobieren kann, wo man Fehler und Handhabungsdefizite schon im Vorfeld vor der Integration finden kann, wo jetzt schon die Hilfetexte angepasst werden.

mfG
Regina

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