Hallo Jasna, Günter, *
Jasna Schulze schrieb:
Hallo Günter,
Guenter Marxen schrieb:
Hallo Jasna,
ich unterstütze ebenfalls die von Dir und anderen vertretene Meinung.
Danke!
Können Kritiker gut gebrauchen.
Wer kann das?
Kritiker brauchen wir (als OOo-Projekt) meiner persönlichen Meinung nach
nicht.
Was wir brauchen, ist, gegenseitig zuzuhören, Informationen von beiden
Seiten als solche und nicht als persönlichen Angriff zu werten und
Möglichkeiten zu finden, OOo so zu optimieren, dass möglichst viele -
"alte" und "neue" Anwender damit möglichst gut zurecht kommen.
Vielleicht hilft es dem Mathias & Co - zu sehen, dass es nicht
vereinzelte Irrläufer sind.
Weder Mathias, noch André, noch sonst jemand im Projekt ist der Meinung,
Deine Meinung sei eine Einzelmeinung.
Allen, die sich damit auseinander gesetzt haben, ist bewusst, dass es
einige Punkte gibt, die in OOo 1.x aus Anwendersicht einfacher oder
besser gelöst waren. Dass einiges bewusst geändert werden musste, um
Bugs und Inkonsistenzen zu reduzieren, ist dagegen nicht in gleichem
Maße bei den Anwendern bekannt.
Den allermeisten ist aber auch bewusst, dass OOo 2 in einer Unzahl von
anderen Punkten sich immens verbessert hat.
Dass diese Verbesserungen bei Deinen Postings keine Berücksichtigung
finden, liegt mE vor allem daran, dass die veränderten/schlechteren
Punkte für Deinen Anwendungsbereich von so gravierender Bedeutung sind -
und dass Du eine strategische Ausrichtung auf MS-Office-Anwender
unterstellst, die von allen direkt an der Entwicklung beteiligten, nicht
als ihre Intention akzeptiert werden kann.
Mathias hat deutlich gemacht, dass mit dem Schritt zu OOo2.0 ein langer
Feature-Stau integriert wurde, der die zuvor zu sehr vernachlässigten
MSO-Umsteiger wieder in das Boot holen sollte (was auch recht gut
gelungen ist). Er hat auch zugegeben, dass in einigen Punkten hierbei
übertrieben wurde.
Auch wenn es nicht immer den Anschein hat, so werden die Wünsche der
"alten" OOo-Nutzer *nicht* ignoriert, sondern sie fließen in die
Entscheidungsfindung ein - bisher häufig zu einem ziemlich späten
Zeitpunkt. Aber mit der zunehmenden Früh-Integration der QA und dem in
das Gesamtprojekt hinein "veröffentlichte" zukünftige User
Experience-Projekt (http://ux.openoffice.org) ist die Richtung meiner
Meinung nach eindeutig festgelegt: Das Projekt (und die Meinung der
einzelnen Projektmitglieder) wird zunehmend relevanter.
Gerade dass Mathias hier auf der Liste Einblicke in die Gedankengänge
der Entwickler gibt, ist eine rühmliche Ausnahme von der "berüchtigten
Anwenderscheu" der Entwickler. Er (und sicherlich die allermeisten der
Entwickler) ist daran interessiert, möglichst viele Vorschläge aus der
Community mit zu integrieren, doch die Ressourcen sind begrenzt (und
auch ein Arbeitgeber hat gewisse Prioritäten...)
Gut finde ich auch, dass Du den Umgang mit gewissen Leuten angesprochen
hast.
Hier finde ich ebenfalls, dass die Sensibilität im Umgang mit anderen
optimiert werden könnte - aber auch wenn ich die Situation auf der
users-Liste nicht mehr beurteilen kann, seitdem ich sie (aus Zeitmangel)
nicht mehr lese, so ist auch den hier und dort antwortenden
zuzugestehen, dass sie genauso wie alle anderen Menschen mit begrenzter
Belastbarkeit sind. Und auch wenn vermeintliche oder tatsächliche
Feststellungen nicht unbedingt als Vorwurf gemeint sind, kann es sein,
dass sie so ankommen - und zu einer emotionalen Reaktion herausfordern.
Die Alternative, überhaupt nicht zu antworten, wenden andere
Projektmitglieder an - mit dem Erfolg, dass man inhaltlich überhaupt
nicht weiter kommt.
Deshalb mein Appell:
- Achtet möglichst alle darauf, ob eine emotionale Reaktion nicht durch
das (eventuell sogar das eigene) Vorposting begründet sein könnte.
- Versucht, Euch bei Euren Antworten auf die Inhalte der Mailings zu
beschränken.
- Ich kenne keinen einzigen Troll hier im Projekt. Jeder äußert sich
hier mit ernsthaften Anliegen, auch wenn der Ton nicht immer ganz so
ist, dass sich niemand anderes angegriffen fühlt. Gesteht den anderen
auch bitte die eigene Meinung zu.
So - genug der Appelle.
Vielleicht können wir wieder auf der gemeinsamen Basis, die wir haben,
ans Arbeiten gehen, sachlich weiter diskutieren und persönliche Vorwürfe
(wenn sie nötig sind) in persönlichen Mails klären.
Herzlichen Gruß
Bernhard
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