Hallo Daniel,

Daniel Rentz schrieb:

Excel schreibt sein eigenes Formelformat in die ODF-Datei. Das ist nach ODF 1.1 auch nicht verboten, denn es darf alles mögliche in einer Formel vorkommen. ODF 1.2 wird eine eigene Formelspezifikation (OpenFormula) enthalten, aber das weißt du ja selber ;-)


http://www.openoffice.org/issues/show_bug.cgi?id=101471 geschrieben. Das Problem muss nicht in der dort von mir vorgeschlagenen Weise behandelt werden, vielleicht weiß ja auch jemand eine sinnvollere Handhabung.

Für den Import des MS-XML-Formats OOXML gibt es ja schon einen Filter, inklusive ganz brauchbarem Formelparser. Das sag ich jetzt mal einfach so... :-) Diesen Code könnte man im Falle des msoxl: Namespace dann benutzen, um die Formel zu konvertieren.

Ich sehe noch folgendes Problem: Zwei Leute vertrauen darauf, dass Excel jetzt ja ods "kann". Person A arbeitet mit Excel und speichert als ods. Person B arbeitet mit OOo öffnet die Datei, ändert etwas, speichert es (was dann wieder ods ist) und schickt es zurück. Person A öffnet es mit Excel. Wenn OOo die Formeln komplett konvertiert hat und die alten Einträge entfernt, dann sind die Formeln bei Person A weg. Person A hätte nur die Formelergebnisse in Excel.

Es müsste beim Öffnen in OOo zumindest eine Warnung erscheinen. Der Benutzer kann ja von außen nicht sehen, um welche Art ods es sich handelt.

Ich bin ja gespannt, wie sich das in der Praxis entwickelt. Gibt es eigentlich irgendwo Situation wo OpenDocument-Format vorgeschrieben ist?

mfG
Regina


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