Joachim Merkel <[EMAIL PROTECTED]> wrote on 10.05.04:

> Michael Heydekamp ([EMAIL PROTECTED]) schrieb:

[...]

>   deren                    Diese Bearbeitungsschritte sollten
> ersatzweise        vom E-UUZ (mit Schalter -gate) vorgenommen werden.

[...]

Danke, hab's �berwiegend �bernommen, aber auch selbst nochmal eine
�nderungen, Erg�nzungen und Pr�zisierungen vorgenommen, aktueller Stand
siehe Textanhang.

Das hier ...

>                                 Zudem wurde jeder Kopien-Empf�nger
>        durch den ge�nderten To:-Eintrag zum Original-Empf�nger und
> somit        der Eindruck vermittelt, er sei der eigentliche Adressat
> und        alle anderen Kopienempf�nger.

... ist allerdings nicht Schuld von UKA_PPP, sondern eine Eigenheit des
UUZ bei UUCP-Mails.  Sollte im Text jetzt klar werden.


        Michael
MY:
- Hinweise f�r Benutzer von UKA_PPP:
  Die bisherigen Erfahrungen mit dem Zusammenspiel von Enhanced UUZ und
  UKA_PPP haben zu einigen Empfehlungen gef�hrt, die nachfolgend zusam-
  mengefa�t sind und denen man folgen sollte:
  ----------------------------------------------------------------------
  1. Wie schon in der Dokumentation zur ersten Fassung des Enhanced UUZ
     erw�hnt, sollte der Aufruf des Programms X_SPOOL.EXE mit dem
     Schalter "/xc" unmittelbar vor dem UUZ-Aufruf im Netcall-Script
     (i.d.R. hei�t diese Datei "XPNEWS") entfernt bzw. auskommentiert
     werden. Damit wird die bisher mitunter fehlerhafte Deklaration von
     Zeichensatz und deren Codierung vermieden, da die Funktion von
     X_SPOOL.EXE nun ersatzweise vom Enhanced UUZ (�ber den Schalter
     "-gate", siehe auch Punkt 2. b)) �bernommen wird.
  2. a) Der UUZ-Aufruf im Netcall-Script sollte dann wie folgt aussehen:
          exec $homedir+"\uuz.exe -zu -client -gate outfile.z .\"
        Damit garantiert der Enhanced UUZ, da� Headerzeilen mit 8bit-
        Zeichen korrekt MIME-codiert werden (die fr�heren Schalter
        "-MIME" und "-1522" sind Default und nicht mehr abschaltbar).
        Bisher fehlte im Standardaufruf des UUZ im UKA_PPP-Script
        schlicht der Schalter "-1522", so da� permanent Header mit
        uncodierten 8bit-Zeichen erzeugt und versandt wurden. :-(
     b) Der Schalter "-gate" (siehe auch Punkt 1.) stellt sicher, da�
        der Body der Nachricht auf das Vorkommen von 8bit-Zeichen
        untersucht und daher sowohl Zeichensatz als auch dessen
        Codierung jetzt immer korrekt deklariert werden.
     c) Zuguterletzt ist durch den Schalter "-client" gew�hrleistet, da�
        Mails im SMTP-Format erstellt werden, die UKA_PPP unver�ndert
        und korrekt versendet.
        Zum Hintergrund:
        Bei den bisher erstellten Mails im UUCP-Format hat UKA_PPP bei
        der internen Umwandlung in das SMTP-Format im Falle von Mails
        mit Kopienempf�ngern �nderungen an der Adressierung der Nach-
        richten vornehmen m�ssen, um den Versand von Dupes zu vermeiden
        (zudem wurde durch die etwas sonderbare, bei UUCP-Mails aber
        notwendige Gestaltung der To:- und Cc:-Header seitens des UUZ
        jedem der Cc:-Empf�nger der falsche Eindruck vermittelt, er
        selbst sei To:- und die �brigen Adressaten die Cc:-Empf�nger).
        Bei dieser Umwandlung hat UKA_PPP aber stellenweise nicht
        ber�cksichtigt, da� Headerzeilen gefaltet sein k�nnen, was im
        Zusammenhang mit dem Enhanced UUZ sogar zum Verlust von Kopien-
        empf�ngern ("Cc:") und/oder zur K�rzung des Subjects f�hren
        konnte.
        Der Enhanced UUZ tr�gt insofern mit dazu bei, als da� er gem��
        RFC2822 Kopienempf�nger kommasepariert in einen einzigen
        Cc:-Header schreibt (statt mehrere einzelne Cc:-Header zu
        erzeugen) und sowohl diesen wie auch den Subject:-Header bei
        Bedarf faltet. Beides war beim "alten" UUZ nicht der Fall, aber
        von dem bisherigen Verhalten gehen die Routinen in UKA_PPP aus.
        Diese m�glichen Probleme sind durch die direkte Erstellung von
        SMTP-Mails �ber den Schalter "-client" automatisch behoben, da
        UKA_PPP die Nachrichten nun nicht mehr umformatieren mu�, dies
        daher auch nicht tut und die Nachrichten 1:1 versendet.
        Voraussetzung ist allerdings, da� die letzte aktuelle UKA_PPP-
        Version v1.7x2 vom 25.04.2000 verwendet wird, alle vorherigen
        Versionen sind nicht f�r den direkten Versand vn SMTP-Mails
        geeignet.
  Diese Hinweise gelten nicht f�r das noch zu ver�ffentlichende Add-On
  f�r den Betrieb von UKA_PPP in einer RFC/Client-Box, denn dort werden
  sie schon von vorneherein ber�cksichtigt sein.
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