Hallo allerseits,
"Wer zu spaet kommt, den bestraft das Leben."
Ich bin jetzt nach einer Woche wieder online und habe nach 2h lesen
immer noch ca. 350 Mails/Zusammenfassungen vor mir. Dennoch will ich
zumindest ein oder zwei Worte zu dem Thread beifuegen, den ich schon
gelesen habe, vielleicht sind sie ja doch ein plus.
[EMAIL PROTECTED] wrote:
> #Community - Wie arbeiten wir?
Fuer mich zentral ist, dass das Prinzip 'Offen' bewahrt wird. Jeder
sollte sehen, dass die Beitraege, die er leistet von anderen
fortgefuehrt und erweitert werden koennen.
> Wie wollen wir in Zukunft unsere Entscheidungen treffen?
Ich sehen hier keinen Bedarf einer Aenderung. Es ist ja auch keinesfalls
so, dass jede Kleinigkeit 'entschieden' werden muss. Im Gegenteil -
erstmal entscheidet derjenige, der sich die Arbeit macht. Dass unsere
bisherigen Methoden der Abstimmung gescheitert waeren, sehe ich nicht.
> M�ssen notfalls f�r Abstimmungen Modalit�ten neu gefunden werden, welche
> sicherstellen das wenn es zur Abstimmung kommt das Ergebnis dieser auch
> von allen aktzeptiert wird?
'Sicherstellen' ist ein hoher Anspruch. Innerhalb der Projektumgebung
wuerde sowas final in den Haenden der Projektleiter liegen, z.B.
jemandem den cvs-Schluessel oder die developer-Rolle zu entziehen.
Ausserhalb der Projektumgebung ist es da etwas schwieriger.
Unterlassungsklagen bieten sich an, aber wer will das?
Aber wenn es nicht um diese extreme Sicherheit geht, sind gute Argument
vermutlich noch der beste Grund eine Entscheidung zu akzeptieren. Die
Frage ist etwas theoretisch.
> Wie entwickeln wir eine ergebnisorientierte Streitkultur?
Sowas existiert nicht. (Zumindest nach meinen Erfahrungen. Den Meisten
geht es darum, die eigenen Meinung als Ergebnis zu praesentieren. Dem
Rest ist es Kultur und das Ergebnis gleich.)
> Wieviel Mindestma� an Strukturen brauchen wir, ohne uns in Hirarchien zu
> spalten?
Diesen angedachten Strukturen/Hierarchien kann sich der Einzelne nur
freiwillig unterwerfen. In diesem Sinn darf jeder gerne Mitarbeiter fuer
seine Projekte werben und diese dann in der Arbeit anleiten, wenn er
welche findest.
Darueber hinaus darf jeder natuerlich auch freiwillig Verantwortung fuer
einen Teilbereich des Projektes uebernehmen. Dass es dabei zum Streit
kommt ist selten, diese Probleme koennen aber ad hoc geloesst werden,
z.B. durch Wahl oder Abwahl.
> Wie k�nnen wir das unterschwellige Mi�trauen (welches in den letzten
> Tagen deutlich wurde) abbauen?
Aussprechen. Am besten zuerst persoenlich in einer privaten Mail oder
einem Telefonat mit dem Betreffenden. Dann evtl. unter Einbeziehung
eines Mittlers. Dann auf der entsprechenden Liste und in angemessenem Ton.
> Ist es von der Liste unbemerkt zu sehr starken Spannungen gekommen?
> Ist in den letzten Monaten sehr viel nicht �ber die Listen gelaufen?
Kann ich beides nicht beurteilen. Allerdings ist es offensichtlich, dass
sich der Kreis der Mitarbeiter veraendert und deswegen andere Themen und
Interessen dazugekommen sind, die angesprochen werden muessen. Aber dies
ist fuer ein Projekt, das nicht in Stagnation bleiben will, wohl nur
wuenschenswert.
> N�tzt die Aktivit�t einzelner dem Projekt, bringt es das Projekt voran oder
> schadet es ihm?
Ja, ja und ja. Letzteres laesst sich nicht verhindern, selbst wenn man
hierarchische Strukturen einfuehrt oder im voraus Regeln aufstellt. Das
heisst nicht notwendigerweise, dass man Strukturen oder Regel voellig
sein lassen muss, jedoch sollte der Regelungsaufwand in einem
vertretbaren Verhaeltnis zum zu erwartenden Schaden stehen. Da der
Schaden in meinen Augen relativ gering ist ...
> Wo liegen die Leitlinien des Projektes / der Co-Leads?
Die Leitlinien des Projektes sind auf den Webseiten verankert, die der
Coleads haetten, soweit ueberhaupt notwendig, bei der
Kandidatenvorstellung zu Wahl eroertert werden muessen.
Gruss,
--
Michael Thomas Kirchner
---------------------------------------------------------------------
To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]