Am Freitag, den 04.03.2005, 17:59 +0100 schrieb Andre Schnabel:

> Wozu auch? JRE wird beim Start von OOo automatisch erkannt. Falls 
> mehrere installiert sind, kann das vom Anwender im optionsdialog 
> eingestellt werden.

Ein Fallstrick dabei ist, daà eventuell eine JRE entdeckt wird, die
noch nicht fÃr OpenOffice geeignet ist, und der Benutzer die eher
unintuitive Fehlermeldung kriegt, die er vielleicht nicht 
versteht.


> Jein, man kann OOo auch ohne JRE betreiben. Es ist insgesamt kein 
> grundsÃtzlicher unterschied zur 1.x, nur dass der Anwender das jetzt 
> wesentlich besser konfigurieren kann.
> 
> >Und wenn ich soweit richtig liege: gibt es Meinungen/Erfahrungen ob ich
> >in der Installationsanleitung gleich darauf verweisen soll das JRE zu
> >installieren (vor Erststart OOo)?
> >  
> >
> Neinn, braucht es imho nicht. Es sollte evtl. bei den 
> Systemvoraussetzungen als "stark empfohlen" gelistet werden.

Ich wÃrd das sogar noch stÃrker formulieren: In der jetztigen Form,
d.h. wenn sich nicht noch was wesentliches tut, dann ist es echt
ein Problem, auf Java zu verzichten. Wenn du dir z.B. durchliest
was passiert, wenn man versucht einen Makro zu starten, bzw. wie
ich das interpretiert habe:
http://www.openoffice.org/issues/show_bug.cgi?id=41511

Auch wenn es *technisch* stimmt, daà man keine JRE braucht,
dann halte ich es fÃr alle praktischen Belange OOo fÃr unverwendbar,
denn wenn man versehentlich auf einen MenÃpunkt kommt, fÃr den man 
Java braucht, dann wird man mit Warnungen gradezu erschlagen. 

Versteh mich nicht falsch: Ich bin ein Debian-Nutzer und ein
groÃer Freund von Freier Software (wie in "Free Speech"), aber
ich halt es im Moment echt fÃr problematisch OpenOffice ohne
Java zu empfehlen -- besonders unerfahrenen Usern.

/ralph
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Ralph Aichinger <[EMAIL PROTECTED]>


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