Hallo Charles, ich kann mich den guten Wünschen und dem Dank der anderen nur anschließen. Ich finde es eine wirklich gute und gelungene Idee, sich auch mal in anderen Projekten einzubringen und sich mit der dortigen Situation vertraut zu machen. Den meisten von uns, mich eingeschlossen, fehlt dazu die Zeit, umso bewundernswerter finde ich es, dass du bei uns reingeschaut hast und gleich auch noch auf Deutsch mit uns kommunizierst. ;-)
Dass es innerhalb des deutschsprachigen Projektes zurzeit nicht einfach ist, das ist sicherlich richtig, wenngleich sich die Situation auch wieder deutlich verbessert hat. Sicherlich spielt auch die Größe unseres Projektes eine Rolle, denn je mehr Menschen daran beteiligt sind, desto größer ist auch das Konfliktpotential. Es ist unsere Stärke, dass wir viele verschiedene Leute hier haben, die aus unterschiedlichsten Gründen bei OpenOffice.org mitarbeiten und auch beruflich aus ganz anderen Bereichen kommen. Das kann aber auch gleichzeitig zum Nachteil gereichen. Die Kommunikation, die oftmals ausschließlich per Mail stattfindet und so Missverständnisse fördert, tut ihr Übriges dazu. Ich denke, es ist wie in jeder guten Beziehung, es muss einfach mal "knallen", einfach mal Streit geben, damit der Dampf abgelassen wird, danach gehts meistens wieder besser. Sicherlich wachsen wir auch an unseren Aufgaben, und die Tatsache, dass die Nachfrage nach OpenOffice.org immer stärker wird, die trägt ebenfalls dazu bei, dass wir durch den stärkeren Druck ab und an Probleme bekommen. Letzten Endes kann ich aber Bernhard nur beipflichten: Es ist für uns alle Hobby, wir wären nicht hier, wenn es nicht doch meistens einfach nur Spaß machen würde. Ganz egal, ob man mit jedem einer Meinung ist oder nicht, letzten Ende haben wir alle doch dasselbe Ziel, nämlich OpenOffice.org zu unterstützen, fördern und voranzubringen. Wie das jeder Einzelne oder jede Gruppe erreicht, das ist nicht so das Thema, denn die meisten kommen am Ziel an, gleich welchen Weg sie nehmen. Ich denke, bei vielem können wir uns auch an die eigene Nase fassen. Nicht gleich alles negativ auslegen, was das Gegenüber schreibt, denn vielleicht ist es ja gar nicht so gemeint. Lieber mal nachfragen, auch per Telefon, bevor man sich über etwas aufregt - und manchmal auch einfach 'runterschlucken und gar nichts sagen, wenn es nur Ärger bringen würde. Die geplanten häufigeren Treffen, sei es durch Stammtische oder durch Community-Treffen, die helfen sicherlich auch ungemein, denn wenn man die- oder denjenigen "hinter den Mails" mal gesehen hat, dann kann man doch auch einiges besser verstehen. Das ist ein Punkt, der eigentlich für die gesamte Internet-Kommunikation gilt (siehe auch die "Flamewars" im Usenet). Das Medium ist so schnell und so leicht, da ist schnell mal ein böses Wort geschrieben, dass man im Alltag so nicht gesagt hätte. Vor dem Absenden einer bösen Mail zu überlegen, ob man das demjenigen auch sofort ins Gesicht sagen würde, und ggf. auch mal eine Nacht drüber zu schlafen, das ist sicherlich nicht verkehrt. :-) Ich bin Optimist und daher sehr zuversichtlich, dass wir auch die verbleibenden Probleme in den Griff bekommen werden, es ist eine Frage der Zeit. Aber jeder von uns kann sein Scherflein dazu beitragen. Viele Grüße Flo -- ## Florian Effenberger ## Marketing/Öffentlichkeitsarbeit/Presse ## OpenOffice.org - http://de.openoffice.org --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
