Hallo, Mechtilde schrieb: > Ich denke also, dass es falsch wäre, Produkt gegen Projekt > auszuspielen > oder einem der beiden Aspekte einen Vorrang beim Marketing > einzuräumen.
Ja, das wäre selbstverständlich falsch (das ginge offensichtlich auch garnicht). Mein Beispiel bezog sich auf etwas Anderes, nämlich wo der Schwerpunkt auf der PrOOo-Box bei Projekt- vs. Userorientierung zu setzen ist und sollte nur nochmals verdeutlichen das die allgemeine Ansicht die hier von Vielen zum Ausdruck gebracht wurde das Projektinteresse in den Vordergrund zu rücken die Richtige ist. > Daher > interessiert sich ein Entscheider, der überlegt OOo in einem Unternehmen > einzusetzen, erst mal für das Produkt Oh, ich glaube da habe ich ein Mißverständnis verursacht. Nach meiner Erfahrung interessieren sich Entscheider für Lösungen und Entscheider interessieren sich für die Lösung als 'GesamtPaket', da ist die Software nur ein Teil. Aber das sagst Du ja selbst. > Genauso wichtig ist aber auch die "Zukunftssicherheit" einer > Software, > Supportmöglichkeiten (von der Mailingliste und einem user-channel bis > zur professionellen Schulung und Betreuung durch fachkundige > EDV-Unternehmen) usw., also Aspekte die das vertrauen in die > Community > im weiteren Sinne betreffen. Nein, nicht "genauso" ganz erheblich wichtiger, *wenn wir über OpenSource reden*. Und hier ist der Punkt, denn Entscheidungen werden maßgeblich von Aussagen externer IT-Dienstleister geprägt und solange diese OOo nicht ernst nehmen, obwohl sie sehr wohl dessen Leistungsfähigkeit kennen dürften, aber sie vom Umfeld (OpenSource-Community) nichts 'halten' wird nichts werden. Einen betrieblichen Entscheider der sich auf einen Messestand 'verirrt' werden wir i.A. überzeugen können, nur die Entscheidung kommt dann wenn er seinen IT-Dienstleister später kontaktiert mit dem Wunsch OOo 'haben zu wollen' und der ihm aus o.g. Gründen sagt 'ja, natürlich können sie das kriegen, aber wenn sie mich fragen wäre es eigentlich besser wenn wir wie bisher ...' - es ist dieses "eigentlich" was wir nicht brauchen können und das ist keine Frage der Software ansich. (und klar, es gibt auch andere IT-Dienstleister, nur die sind doch noch etwas dünner gesäht) > Natürlich ist nicht zu verkennen, dass die Zukunftssicherheit > von freier > Software (Frei im Sinne von Freiheit!) noch nicht zum allgemeinen > Erkenntnisstand gehört, hier also noch viel kommunikative Arbeit zu > leisten ist. Ja ebend, Du sagst es hier selbst, und das ist das Gebiet was *wir als Community* ganz ganz vorrangig 'beackern' müssen, das tut sonst nämlich keiner. Und nur um das was *wir* tun müssen ging es in der Diskussion ;-) Schönes Wochenende. Gruß Jörg --------------------------------------------------------------------- To unsubscribe, e-mail: [EMAIL PROTECTED] For additional commands, e-mail: [EMAIL PROTECTED]
