Hi,
Edgar Kuchelmeister schrieb:
Auch wenn es desillusionierend sein mag, aber eine Demokratie wird
leider nicht funktionieren. Bzw. nur insoweit, wie diejenigen, die
ein Aufgabe übernehmen wollen auch vorher schon das tun wollten, was
die demokratische Mehrheit beschlossen hat.
NACK
Eine Demokratie funktioniert durch die Willensbildung von unten
nach oben. Wer dazugehört beteiligt sich an der Willensbildung, wer
nicht dazu gehört oder dazugehören will nicht.
Dabei hast du nicht definiert, wer "dazugehört" (in einem Staat ist das
einfach .. hier leider nicht).
Und ..Willensbildung ist schön und wichtig. Aber was ist, wenn niemand
da ist, der den Willen umsetzt?
Dann haben wir Wochen mit Willensbildung verbracht - und einige Wochen
später verbringen wir nochmal Zeit damit, darüber zu diskutieren, warum
der Willen ignoriert wurde.
Das soll nicht heissen, dass ich nicht dazu neigen würde, die
Meinung derer, die sich hier mehr am Projekt beteiligen, höher zu
bewerten. Aber ich schau mir schon an, wer was zu sagen hat und wie
er sich darstellt.
Würde sich jemand, der für mich nicht moralisch integer ist, und
würde er sich auch noch so einbringen in das Projekt, mehr
herausnehmen als andere, wäre ich auch recht schnell wieder raus.
Das hatte ich ja auch erwähnt. Genau deshalb sind Rückfragen auch dann
wichtig, wenn jemand, der Bereits sehr viel getan hat etwas neues in
Angriff nehmen will. Es geht halt nicht darum, einfach "irgendwas" zu
tun .. sondern etwas im Interesse der Mehrheit zu tun (oder sagen wir
mal ... etwas zu unterlassen, was dem Interesse der Mehrheit spürbar
widerspricht).
André
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